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Erfolgreicher Test in Baesweiler

Alemannias erzielt 1:1 Remis gegen Drittligist Fortuna Köln




Die Sonne schien noch kräftig, als die Alemannia am Baesweiler Sportplatz zum dritten Testspiel der Saisonvorbereitung lud. Der Gegner an diesem Tag – niemand geringeres als Fortuna Köln, der ehemalige Regionalligist, dem in der letzten Saison der Aufstieg in die dritte Liga gelang.
Trainer Schubert, in der Saisonvorbereitung mit seinem Team noch ungeschlagen, schickte seine Elf wie folgt ins Rennen: Vor Keeper Löhe war die Viererkette um Kapitän Hackenberg, Hoffmann, Thackray und Lejan gesetzt. Davor ergab sich das Mittelfeld aus Demai, Jerat, Graudenz und Dowidat. Dusparas Sturmpartner markierte Neuzugang Behrens. 

Alemannia startete mit viel Selbstvertrauen in die Partie und zeigte schon in den Anfangsminuten die ersten guten Aktionen. Immer an Torchancen beteiligt: Kevin Behrens. Der Ex-Hannoveraner setzte immer wieder Akzente im gegnerischen Strafraum und brachte damit nicht nur den Fortunen Keeper sondern auch Trainer Koschinat in Rage. 
Dennoch schaffte es das Team aus der Kaiserstadt nicht, den entscheidenden Treffer noch vor der Pause zu erzielen – und wurde dafür mit dem Seitenwechsel bestraft.

Denn nachdem die Fortuna einmal durchgewechselt hatte, wurde es erstmals gefährlich vor dem Kasten von Keeper Löhe und ehe dieser sich versehen konnte, war das Leder auch schon in den Maschen.
Der Gegentreffer so kurz nach der Halbzeitpause traf die Alemannia wie einen Schock, der Gegner bekam nun des Öfteren die Gelegenheit zum Torabschluss.
Doch die Alemannen-Elf, die von Trainer Schubert zur Pause ebenfalls auf vier Positionen verändert wurde, fand schnell in ihr altes Muster zurück. Nach mehreren Versuchen dann der verdiente Ausgleich: Ein schöner Ball von Thackray fand in Neuzugang Dagistan seinen Meister, der ihn zum 1:1 in die Maschen jagte.

In weiteren Verlauf der Partie schenkten sich beide Mannschaften nichts. Hüben wie drüben kam es unter anderem durch Sascha Marquet auf Seiten Fortuna Kölns als auch durch Dagistan auf Seiten der Alemannia immer wieder zu schönen Aktionen, doch die beiden Keeper ließen bis zum Abpfiff keinen Ball mehr durch.
So endete die Partie im Sportpark Baesweiler mit einem verdienten 1:1. Die rund 800 Zuschauer erlebten einen sonnigen, heißen und spannenden Kick, der definitiv Lust auf mehr macht.

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Auftaktsieg in Köln - Revanche: gelungen!

Alemannia sichert sich für eine Nacht die Tabellenführung




Eine schier unerträgliche Hitze hatte sich über das Kölner Südstadion gelegt, als die rund 2.000 Aachener Anhänger sich für das erste Saisonspiel ihrer Elf Start klar machten. Nach dem wiederholten Abstieg in der abgelaufenen Saison findet sich Schwarz-Gelb nun in der Viertklassigkeit wieder und traf damit am ersten Spieltag auf Fortuna Köln - einen Rivalen, gegen den man allerdings schon in der letzten Saison ordentlich einstecken musste.

Es war das Spiel um den Einzug in den langersehnten DFB-Pokal, das der Gegner aus Köln damals für sich entschieden hatte. Als Revanche sah der Fußballfan aus Aachen demnach das Derby in der Domstadt, auch wenn bereits vorab feststand, dass man eigentlich von diesem Spiel nicht viel erwarten konnte. Schließlich war zum Neuanfang bei Schwarz-Gelb alles auf Null gesetzt: Ein neuer Trainer mit komplett neuer Elf, deren Aufgaben neu definiert wurden und die bis jetzt nur bedingt die Gelegenheit dazu bekam, sich zu einer Einheit zusammen zu schließen und gemeinsam zu siegen.
Coach Schubert hatte deshalb schon im Vorfeld angekündigt, dass er zwar nicht "mit leeren Händen" nach Hause fahren wolle, ihm ein Punkt aus der Domstadt allerdings vollends genüge.

Fixiert also auf ein Unentschieden startete die Elf im Tor mit Frederic Löhe, dem neuen Stammkeeper aus Babelsberg, und einer Viererkette um Schumacher, Thackray, Lünenbach, Ersatzkapitän Lejan davor. Marco Neppe und Sascha Marquet bildeten die Doppelsechs, während Sangare und Dowidat über die Außen kamen. Im Sturm bildete Abedin Krasniqi den Sturmpartner von Rafael Garcia.
Die Kölner begannen durchschlagskräftiger als die Gästemannschaft, konnten vor dem Kasten Löhes jedoch nicht glänzen. Diese Fehlversuche in der Anfangsphase führten dazu, dass die Hausherren dem Gegner aus Aachen schnell wieder mehr Angriffsfläche boten, die Garcia schon nach wenigen Minuten zum Führungstreffer ausnutzte. Einen Traumpass von Krasniqi bekam der Stürmer perfekt in den Lauf gespielt, aus knapper Entfernung legte er das Leder dann elegant in die untere Ecke.

Auf den Rängen war die Freude groß - eine frühe Führung von Schwarz-Gelb hatte man schon länger nicht mehr genießen dürfen. Doch das Team aus der Kaiserstadt wollte es noch perfekter machen: Zwanzig Minuten nach dem ersten folgte auch noch das zweite Traumtor im Südstadion - und zwar auf der richtigen Seite des Spielfelds. Dieses Mal war es Nazim Sangare, der vor dem gegnerischen Kasten das Leder gewann und ungehindert einnetzen konnte. Bis zum Pausentee änderte sich am Ergebnis dann nichts mehr, mit tosendem Applaus wurden die Spieler in die Kabine begleitet und nach fünfzehn Minuten gleichfalls begrüßt.
Ohne personelle Wechsel begannen die Schwarz-Gelben dort, wo sie in Hälfte Eins aufgehört hatten. Frech spielte man nach vorne, drängte auf den nächsten Treffer - mit erstaunlichem Erfolg: Nur vier Minuten nach Wiederanpfiff war es Krasniqi, der zum 3:0 einlochte und damit einen Ausnahmezustand auf den Rängen auslöste. Ein "Tabellenführer, Alemannia" sowie "Spitzenreiter, Spitzenreiter, hey" und "Sowas hat man lange nicht geseh'n, so schön.." hallte durch die Kurve, was die Elf auf dem Rasen nur noch mehr antrieb. Doch der rege Aufwärtstrend wurde abrupt gestoppt, als die Gastgeber mit einem Anschlusstor ein Horrorszenario in alle Köpfe der Schwarz-Gelben setzte. Nur zu gut war man es gewohnt, nach einer (noch so hohen) Führung im Endeffekt stets enttäuscht zu werden.

Deswegen kam jeder Ball, der sich dem heimischen Kasten näherte, einem Herzinfarkt gleich. Die Minuten wurden runter gezählt, während die Alemannia immer angestrengter dem Druck der Kölner standzuhalten versuchte - und es schaffte. Nach neunzig Minuten beendete Schiedsrichter Stegemann das gelungene Auftaktspiel, in dem die Alemannia von Anfang an den Außenseiter markiert hatte - und vollends überraschte.
Noch lange ließ sich die Mannschaft - zu recht - von ihren Fans feiern. Der Start in die neue Saison war geglückt, gegen Verl hat man in der nächsten Woche zu zeigen, dass die Leistung von Freitag zum Dauerzustand werden könnte, wenn die Alemannia ihr erstes Heimspiel in dieser Saison bestreitet.

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Auftakt in der Domstadt

Alemannia startet gegen Fortuna Köln in die neue Saison


Wenn die Alemannia morgen zum Saisonstart der Regionalliga West auf Rivale Fortuna Köln trifft, dann liegen schicksalshafte Momente wie der Abstieg aus der dritten Liga in noch nicht allzu weiter Vergangenheit.
Ein Jahr nach dem Abschied aus der Zweiten Bundesliga musste die Alemannia auch in diesem Jahr den bitteren Weg in die Unterklassigkeit antreten und verabschiedete sich damit aus dem anerkannten Profifußball.

Mit gänzlich neuer Besetzung und unter neuer, sportlicher sowie finanzieller Leitung startet man nun in eine Saison, die schlimmer, als es die letzten waren, kaum werden kann. Auch wenn die Gläubiger in der Versammlung am Dienstag über die Fortführung der GMbH abgestimmt haben, ist die Zukunft des Vereins noch nicht in trockenen Tüchern. Was die nächsten Jahre dem Klub bescheren werden, liegt noch in den Sternen - doch der Startschuss für einen Neuanfang wird schon morgen gemacht, wenn die Alemannia erstmals in der Regionalliga an den Start geht.
Nach der Pleite im Test gegen TuS Koblenz, den viele als eine "Generalprobe" für Freitag sahen, kann die "Premiere" - zumindest dem Sprichwort nach - nicht schief gehen. Dennoch, in der 4. Liga mit dem breitesten Angebot an Spitzenklubs, die den Aufstieg klar im Visier haben, wird es Schwarz-Gelb gewiss nicht einfach haben. Als Team uneingespielt muss sich die Mannschaft erst finden, lernen, zusammen zum Erfolg zu kommen. Deswegen sollten Anforderungen an die morgige Partie nicht zu hoch gestellt werden, wenngleich selbst Coach Schubert gewillt ist, "nicht mit leeren Händen nach Hause zu fahren".

Für die Fans aus der Kaiserstadt wird es ein Highlight sein, in der Domstadt im Laufe der kommenden Saison öfter als je zuvor zu Gast zu sein. In Anbetracht dessen, dass der Verein schon in Vergangenheit aufgrund von diversen Ausschreitungen aufgefallen ist, wird er unter besonderer Beobachtung stehen. Aufgrund dieser Situation ruft die Fan IG der Alemannia zum friedlichen Miteinander im Derby gegen Köln auf.

Personell gesehen muss Trainer Schubert auf den am gestrigen Mittwoch gewählten Kapitän Hackenberg verzichtet, der aufgrund von Knieproblemen noch nicht einsatzfähig ist. Demnach wird der Belgier Lejan die Binde tragen, während Frederic Löhe den Kasten hüten wird. Weitere Informationen zur Aufstellung gab Schubert nicht.
Wer wissen will, wie sich Schwarz-Gelb im Auftaktspiel gegen Köln schlägt und in welcher Formation das Team auf dem Platz stehen wird, begleitet die Mannschaft entweder selbst ins Südstadion oder hält sich mit dem Ticker auf der Alemannia-Homepage auf dem Laufenden. 100,5 das Hitradio gab zudem in dieser Woche bekannt, im Internet alle Spiele der Schwarz-Gelben in voller Länge zu kommentieren.

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Horrorsaison endet miserabel

Alemannia verpasst zu allem Übel auch den Einzug in den DFB-Pokal




Es sollte die wichtigste und zeitgleich letzte Partie sein, welches die Alemannia unter den Umständen zu bestreiten hatten, die am Tivoli allmählich alle Lichter ausgehen lassen.
Im Finale des FVM-Pokals traf das Team aus der Soers in Bonn auf Fortuna Köln - einen Gegner, den es auch im nächsten Jahr zu Gesicht geben wird, sollte mit dem Verfahren der Insolvenz fest stehen, dass Schwarz-Gelb einen Neustart in der Regionalliga West vollziehen kann. 

Das Spiel um den Einzug in die erste Runde des DFB-Pokals stand allerdings schon zu Beginn unter keinem guten Stern. Wegen minimaler Verletzungen, die bei einem Transfer schadeten, konnten die Tivoli-Kicker nicht mit voller Besetzung in die ehemalige Landeshauptstadt einreisen. Aufgrund der Überforderung beim Einlass der über 3.000 mitgereisten Aachener Anhänger musste das Spiel zusätzlich mit einer Verspätung von 15 Minuten angepfiffen werden.
Diese Negativfaktoren, die mit strömendem Regen einher gingen, sollten am erfolgreichen Abschluss einer grauenhaften Saison aber nichts ändern, so jedenfalls Coach René van Eck, der während dieser Begegnung ein letztes Mal einen Platz auf der Trainerbank einnehmen sollte. 
Die Wünsche und Hoffnungen des holländischen Übungsleiters sollten bei den Spielern auf dem Rasen keinen Anklang finden und so überließ man dem Gegner aus der unteren Liga von Anfang an die Überhand. Bis sich diese Führung auch auf dem Spielberichtsbogen bekannt machte, dauerte es nicht all zu lange. Alemannia schien aufs Neue unter zu gehen - kein Land in Sicht.

An der fehlenden Durchschlagskraft sollte sich erst nach einer Pausenansprache vom Kulttrainer etwas ändern. Nach dem Seitenwechsel gelang es der Alemannia, mehr Aggressivität im Spiel nach vorn an den Tag zu legen. Mit der Einwechslung Schumachers für Innenverteidiger Ajani setzte van Eck auf total offensiv um - Alemannia sollte den Pokal mit nach Hause nehmen, unter allen erdenklichen Umständen.
Dennoch: Es dauerte bis in die 78. Spielminute, bis Schwarz-Gelb es endlich schaffte, die Anforderungen des Trainers in die Tat umzusetzen. Durch einen feinen Schuss aus der Distanz kam die Alemannia durch Brauer noch einmal ran - und hatte jetzt Blut geleckt. Lediglich zehn Minuten sollten darüber entscheiden, ob in der regulären Spielzeit ein Gewinner gefunden werden konnte oder eine Verlängerung mit möglichem Elfmeterschießen darüber entscheiden sollte.
Doch die Fortuna wollte nicht das Schicksal entscheiden lassen und nahm dieses schon wenige Minuten später selbst in die Hand. Keine fünf Minuten vor Schluss war es ebenfalls Brauer, den das Leder ungünstig traf und damit in die eigenen Maschen abgefälscht wurde. All Zittern und Bibbern half nichts - Alemannia schaffte es nicht, an den erneuten Ausgleich heran zu kommen. Damit siegte, vielleicht verdient, der Gegner aus der Nachbarstadt, gegen den es schon in der kommenden Saison mehr als eine Revance geben wird.


Denn mit dem Ende des FVM-Pokals endet auch für die Alemannia endgültig eine Saison, die wohl als die schwärzeste in die Geschichte des Vereins eingehen wird. Nach dem Abstieg aus der zweiten Bundesliga folgte die Insolvenz, der Abstieg in die Regionalliga West und der Nicht-Einzug in den DFB Pokal. Alemannia ist unten angekommen - und braucht nun alle helfenden Hände, um wieder aufzustehen.

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Später Sieg in Dürwiß

Alemannia gelingt 1:0 Erfolg im Testspiel gegen Fortuna Köln




Es sollte das erste Testspiel gegen einen Gegner sein, der es wirklich in sich hatte. Am gestrigen Mittwochabend, noch bevor das EM-Halbfinalspiel der Spanier gegen die Portugiesen angepfiffen wurde, traf die Alemannia am Sportplatz des FC Germania Dürwiß auf Regionalligist Fortuna Köln.
Rund 1.000 Zuschauer hatten trotz des ungünstig gewählten Spieltages den Weg nach Eschweiler gefunden und beobachteten nicht nur in den ersten Minuten einen relativ ausgeglichenen Kick.

Trotz des Klassenunterschieds konnte die Fortuna nämlich gut Schritt halten mit dem Drittligisten, der von Trainer Ralf Aussem in Halbzeit Eins in folgender Formation auf den Platz geschickt wurde: Routinier Sascha Rösler markierte die einzige Spitze, direkt dahinter starteten Albert Streit sowie Marcel Heller und Oguzhan Kefkir auf den Außenbahnen. Timo Brauer und Aimen Demai bildeten die Doppelsechs, während sich die Viererkette vor dem Kasten Melkas aus Kai Schwertfeger, Seyi Olajengbesi, Sascha Herröder und Flo Müller zusammensetzte.

Nur leicht hatte die Alemannia in den ersten fünfundvierzig Minuten die Nase vorn, wenn es darum ging, öfter und zielsicherer im gegnerischen Sechszehner zu agieren. Sascha Rösler, der sich an solchen Aktionen allerdings nur wenig beteiligte, nahm Coach Aussem schon nach zwanzig gespielten Minuten vom Platz. Der Grund: Rösler hatte sich verletzt. Kein gutes Omen, da auch schon Borg und Leipertz dem Kader angeschlagen fehlten.

Den Ex-Fortunen ersetzte in der Restspielzeit Timmy Thiele, doch auch wenn die Schwarz-Gelben nun einen effizienten Stürmer in der Spitze besaßen, änderte das nichts an der Chancenverwertung. Der Goalgetter der letzten Partie (5 Tore im Spiel gegen die Kreisauswahl Düren) verpasste wie seine Kollegen häufiger den Führungstreffer und weil es bei Rot-Weiß nicht anders aussah, ging es zur Halbzeit torlos in die Kabinen.

Nur Florian Müller tauschte Trainer Ralf Aussem in der Pause durch Fabian Baumgärtel aus, ehe er fünfzehn Minuten später auch Stehle, Erb, Pozder, Schumacher, Marquet und Neuzugang Kristoffer Andersen für Olajengbesi, Herröder, Streit, Demai, Heller und Kefkir brachte. Doch an der Torgefährlichkeit vor dem Kasten der Fortunen, die in der Halbzeit alle Feldspieler ausgetauscht hatten, änderte dies nichts.

Es dauerte bis in die vorletzte Spielminute, bis das Leder endlich den Weg in die Maschen fand. Thiele hatte sich gut im Strafraum durchgesetzt und sah Pozder frei auf Links, der mit dem einläuten in die 90. Minute zum 1:0 Endstand traf.