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Trainingslager Denia - Tag 5

Mit dem Sonnenuntergang an der Costa Blanca neigt sich die Woche im Trainingslager Denia dem Ende entgegen. Während der Flug vieler Fans und Sponsoren schon heute Abend ging, startet der Flieger der Alemannen-Profis gegen 9:25 Uhr in Richtung Düsseldorf. Der Materialbus, gefahren von Zeugwart Mohammed Hadidi in Begleitung der beiden Fans Jürgen Dieners und Matthias Möller, trat die weite Reise in die Heimat ebenfalls gegen Abend an. Knapp 2.000 km gilt es nun zu bewältigen: An der Ostküste Spaniens entlang durchquert man Frankreich und wird aller Voraussicht nach Sonntag in der Früh den Tivoli erreichen - eine Tour, welche die Drei nun ein zweites Mal auf sich nehmen. Am Neujahrsmorgen hatte man Reise in den Süden ein erstes Mal bestritten. Eine zu würdigende Tat, mit welcher die Alemannia rund 10.000 Euro Transportkosten für Trikots, Bälle und sonstiges Material spart.

Viel zu erzählen gibt es am Abschlusstag in Denia nicht mehr. Während die einen schon längst ihre Sachen gepackt haben, trainierte das Team von Peter Hyballa auch am Freitag noch kräftig weiter. 
"Macht doch mal Schluss hier.", hörte man von Ex-Kollege Sascha Rösler einige Male über die Tribüne brüllen. Die ganze Woche über war der 33-Jährige ein oftgesehener Zaungast - im Schlepptau seine ausgepowerten Fortunen. Während dessen (später begonnenes) Training bereits ein Ende gefunden hatte, hörte man das Trainerteam der Tivoli-Kicker auch nach 2 1/2 Stunden noch Ansagen über das Feld verteilen. "Da bin ich froh, dass ich da nicht mehr mithalten muss.", scherzte der Offensivspieler, welcher in der Zeit von 2005-2007 bei der Alemannia unter Vertrag stand. 

Ein recht positives Fazit ziehen alle Beteiligten aus der vergangenen Woche; möchten nach einem Trainingsfreien Sonntag am Montag (10:00 und 15:00 Training am Tivoli) daran anknüpfen, ehe am Freitag (14.01.) das erste Ligaspiel der Rückrunde gegen Union Berlin ansteht.
Abgesehen vom Ausfall des Abwehrmanns Demai, der seit Montag nur noch bedingt Gast beim Training der Schwarz-Gelben war, waren die Bedingungen an der Costa Blanca nahezu perfekt: Gute Trainingsplätze, kurze Anreise, spitzen Wetter - was mehr hätte man sich in dieser Woche wünschen können?

„Für die Integration der beiden Neuen war das hervorragend“, so Meijer, welcher das Abschlusstraining am Freitag dieses Mal nur von der Tribüne aus begutachtete. Dabei griff der Holländer jedoch bedingt immer wieder von Außen ein, lobte junge zu Fördernde, baute mit weisen Worten auf und trieb die junge Schar mit balligen Sprüchen zum Torabschluss. Ihm ist dabei halt anzumerken, dass er früher auch einmal an der Stelle seiner heutigen Schützlinge gestanden hatte. 
Und diese machen laut Coach Hyballa einen wirklich großen Fortschritt: „Sie könnten auch morgen schon gegen Union Berlin spielen“. Nachwuchstalente wie Höger, Junglas und Co. kriegen dabei noch ein Sonderlob vom Trainer. Und in Sachen Präsentation für eine Vertragsverlängerung spielt der Manager ebenfalls mit offenen Karten:  „Kratz, Achenbach und Stehle haben eine hervorragende Hinrunde gespielt. Ihre Verträge laufen aus. Ich möchte sie gerne behalten, daran werde ich alles setzen."

Nur positiv werden sich die Auswirkungen der knappen fünf Tage im Osten Spaniens also auf die Zukunft der Alemannia auswirken. Und auch wenn man immer wieder betont, dass jede Minute für diese Mannschaft wichtig ist: Es ist ein Team im Aufbau. Miteinander Spitzenfußball zuspielen dauert seine Zeit. Erst knapp ein halbes Jahr spielt das Team des jüngsten Coachs der Liga nun zusammen. Und wie es Meijer einst auf den Punkt brachte: "Erfahrung kann man nicht kaufen. Die muss wachsen." Dass dieses Trainingslager dazu mehr als geholfen hat, werde ich nicht bezweifeln. Doch diese Folgen müssen nun im Ligaalltag wieder unter Beweis gesetzt werden. Wie bereits verkündet trifft die Alemannia am 14.01 auf den ersten Gegner der Rückrunde, Union Berlin. Zwischen den beiden nächsten Ligaspielen, Karlsruhe (22.01.) und Fürth (29.01.), trifft die Alemannia auf den Rekordmeister aus Bayern (26.01.). Wie die Alemannia verkündete, sind bereits knapp 11.000 Karten für das Spitzenspiel an den Mann gebracht. Noch bis zum 14.01. läuft der Vorverkauf für Dauerkarteninhaber und Mitglieder.

Alle Bilder des Trainingslagers gibt es jetzt schon hier. Im Laufe der Woche werden Möglicherweise einige folgen!

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Trainingslager Denia - Tag 4

Erik, der Flankengott.

Erik Meijer, der neue 'Gaststürmer' aus den eigenen Reihen, wurde am Donnerstag Vormittag ein bisschen zum Showmaster. Das Flanken- und Toreabschlusstraining unter der Leitung Eric van der Luers setzte eine Paarbildung voraus. Während sich einige Gruppen wie von selbst fanden, musste sich Erik Meijer notgedrungen mit dem zuletzt verletzten Thorsten Burkhardt zusammenfinden, dessen Vertrag zum Ende der nächsten Saison ausläuft. Zu der Verwunderung fast aller jener, welche die 'Show' von Anfang an miterlebt hatten, schafften es der Holländer und der Mittelfeldmann nach kleinen Verständigungsschwierigkeiten tatsächlich bis ins kleine 'Finale' des Trainings. Da das Team um Thomas Zdebel und 'The Äxt', wie man die Spitznamen ausbaute und veränderte, Thomas Stehle, und Erik Meijer und Thorsten Burkhardt nach der letzten Runde die gleiche Anzahl an geschossenen Toren aufweisten, fand man den Sieger im Shootout in Form der beiden Defensivmänner Stehle und Zdebel. Nach "Bällen, die man am nächsten Flughafen wieder aufsammeln muss" und Aussprache-Fehlern von wirklich schwierigen Namen des leitenden Coachs van der Luer, fand sich das Team leicht verspätet gegen 15:00 Uhr zur zweiten Einheit wieder.

Während sich die Tivoli-Kicker noch auf dem Weg zum Trainingsplatz in Oliva Nova befanden, wurden am gegenüberliegenden, ursprünglichen Trainingsplatz der Alemannen, zwei ganz andere Teams gefeiert. Zum Freundschaftspiel hatten sich die Sponsoren der Fortuna, sowie jene der Alemannia, am Nachmittag zusammen gefunden. Gespielt wurde jeweils knapp eine halbe Stunde, zwei Halbzeiten lang. 
Nach knapp einer Stunde stand dann der Sieger der Partie, ebenfalls wie am Vortag, Fortuna Düsseldorf, fest. Mit 7:3 deklassierte man eine Elf, die auf dem Spielbericht Namen wie Erik Meijer und Reiner Plaßhenrich aufweiste. Nach einer Krisensitzung auf Seiten der Alemannia und einer überaus seriösen Pressekonferenz mit Spielführer Meijer, sowie dem leitenden Coach der Fortuna-Sponsoren, widmete man sich in Oliva Nova wieder den Alemannen, die in knapp einer Woche in der Liga wieder Vollgas geben müssen.

Union Berlin heißt der erste Gegner in der Liga, bei welchem die Alemannia am 14.01.2011 zu Gast sein wird. In der zweiten Einheit bei den Schwarz-Gelben vergnügten sich einige Alemannen, wie in der ersten Einheit, jedoch nur mit den Physiotherapeuten. Während sich Aimen Demai immer noch mit Wadenproblemen herumquält und auch Andreas Korte mit einer Zerrung eingeschränkt ist, setzten zudem Juvhel Tsoumou, Youngster Daniel Hofmann und Tobias Feisthammel, welchem am gestrigen Tag Keeper Hohs auf den Fuß getreten sei, aus. Die 19 verbleibenden Trainingsfähigen kamen in knapp zwei Stunden auf die Kosten des angesehenen 'Fußball-Tennis'. Nicht mehr unter den Tivoli-Kickern residiert seit Tagesanbruch Gastspieler Andras Simon. Da der Verein den ausbleibenden Gefallen an dem U-Nationalspieler verkündete, riet ihm sein Berater die möglichst sobaldige Abreise aus dem Süden. Der junge Ungar nahm die erste Maschine aus Spanien zurück in die Heimat.

Ebenfalls gesunken seie der Gefallen an Marcel Meeuwis. Während man in den Niederlanden noch über eine mögliche Verpflichtung spekuliere, seie der Groschen längst gefallen. Da Gladbach eine Ablösesumme für den  30-Jährigen Holländer verlangt, seie das Interesse aus Aachener Sicht gefallen: "Ablösen zahlen wir nicht!"

Für in der Heimat zurück gebliebene: In Oliva Nova erreichte das Thermometer am heutigen Donnerstag die Höchsttemperatur von über 20°C. Wer sich neben Eisregen und Tauwetter ein bisschen fernweh gönnen möchte: Im WebAlbum gibt es heute natürlich wieder einige sonnige Schnappschüsse zu begutachten. 

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Trainingslager Denia - Tag 3

Ein West-Derby im Süden

Nach einer ausgiebigen Trainingseinheit am Vormittag bat man gegen 15:00 Uhr zum ersten Testspiel in der Winterpause. Gegner war niemand geringeres als Ligarivale Fortuna Düsseldorf, welcher im gleichen Hotel wie die Alemannia residiert. Während man im Tor zunächst mit Stammtorhüter David Hohs begann und die Abwehr ähnlich wie zum Ligaabschluss gegen Frankfurt zusammenstellte (Casper, Stehle, Feisthammel, Achenbach), spielte auch auf der 'Sechs' wie gewohnt Kevin Kratz. Marco Höger bildete mit Zoltán Stieber die Außenbahnen; Tolgay Arslan agierte auf der 'Zehn'. Neben Benjamin Auer fand man die erste und einzige Änderung in Halbzeit Eins, Gastspieler Andras Simon, vor. Den Kader komplettierten Thomas Unger, Bilal Cubukcu, Thorsten Burkhardt, Babacar Gueye, Juvhel Tsoumou, Narciso Lubasa, Daniel Engelbrecht, Shervin Radjabali-Fardi und U19-Youngster Daniel Hofmann. Nicht dabei waren Thorsten Stuckmann, der geschonte Manuel Junglas, sowie der angeschlagene Abwehrmann Aimen Demai, Thomas Zdebel (beide Wadenprobleme) und Andreas Korte (Zerrung).

Die Schwarz-Gelben begannen von rechts nach links also mit vorwiegenden Stammspielern gegen die Fortuna aus Düsseldorf. Rund 293 Zuschauer hatten sich am extra hergerichteten Sportplatz in Oliva Nova versammelt, um das Spiel der beidem Ligarivalen aus nächster Nähe zu begutachten. Munter ging es in Halbzeit Eins dann auch direkt los. Nachdem Torghelle Kevin Kratz an der Mittellinie zu Boden gebracht hatte und sich leicht durch die verwunderte Abwehr der Alemannia gemogelt hatte, ließ der Ungar mit einem feinen Weitschuss Keeper Hohs keine Chance (5.). Die direkte Antwort der Alemannia auf das frühe Gegentor brachte man wenig später in Form von Benjamin Auer. Nachdem Tolgay Arslan sich gekonnt durch die Reihen der Fortunen geschlängelt hatte, steckte der Deutsch-Türke zu auf Auer. Dessen direkt Schuss wurde noch von Keeper Ratajczak abgeblockt; Högers Nachschuss ging weit über den Kasten des 28-Jährigen.


Die Alemannen hatten die klar besseren Gelegenenheiten; waren dem Ausgleich näher als die Fortuna dem 2:0. Manchmal hatte man jedoch das Gefühl, als versuchte man den Ball ins Tor zu tragen. Während die Jungs von Coach Hyballa leichte Schwierigkeiten zeigten, erarbeiteten die Fortunen gekonnte Angriffe; Jovanovic und Fink scheiterten jedoch im starken Keeper Hohs (22.).
Während die eingestandenen Alemannia Profis in der Schlussphase der ersten Halbzeit noch einmal schöne Aktionen in Form von Höger, Stieber und Auer zeigten, galt die letzte Aktion der ersten Hälfte Gastspieler Andras Simon, der laut Alemannia nicht verpflichtet werden soll. Hyballa wäre von ihm nicht überzeugt gewesen, sodass man über eine Verpflichtung nicht nachdenken würde.

Nach kurzer Pausenansprache auf dem Feld schickte Hyballa gleich sieben seiner Profis zurück in Richtung Hotel (die dann laut Augenzeugen sich ein Bad im hoteleigenen Außenpool genehmigt haben sollen) und schickte dafür eine junge, neue Truppe auf's Feld. Im Tor fand man in Hälfte Zwei Ersatzkeeper Thomas Unger. Die Abwehr bildeten der junge Daniel Hofmann, Mirko Casper, Tobias Feisthammel und Shervin Radjabali-Fardi. Für Höger wirbelte auf rechts Nachwuchstalent Narciso Lubasa. Das Sturmtrio bestand aus Babacar Gueye, Juvhel Tsoumou und Daniel Engelbrecht. Später wechselte Hyballa Bilal Cubukcu für Stieber.


Der große Wechsel brachte Unruhe und Unsicherheit in das Spiel der Schwarz-Gelben. Während in den Anfängen Kevin Kratz als Kapitän seine Sache im zentralen Mittelfeld noch gut machte, trieb die Einwechslung Burkhardts noch einen größern Kontrast zum Spiel in der ersten Hälfte in die Partie. Es lief nicht mehr in den Reihen der Tivoli-Kicker. Die Lücken wurden größer und man hatte die Fortuna, die fast bis zum Ende mit der Anfangsformation (wie in der Liga) auf dem Feld stand. Diese 'eingeschweiste' Elf überrannte die Alemannen in Hälfte Zwei dann ganz. Weil die Alemannia das Spiel nicht mehr unter Kontrolle hatte und eigene Torchancen nicht mehr zu Stande kamen, nutzten die Rot-Weißen die sich ergebenen Lücken: Zoundi hatte keine Schwierigkeiten, die Abwehrreihen zu durchqueren, ließ Keeper Unger im Abschluss keine Chance - 0:2 aus Sicht der Alemannia (66.).

Der Wunsch eines Ehrentreffers der Schwarz-Gelben blieb bis zum Ende unerfüllt. Mit dem Schlusspfiff traf der eingewechselte Gaus zum 0:3 Entstand.

Ein müder Kick auf dem Trainingsgelände in Oliva Nova, bei welchem sich die besser besetzte Fortuna im Nachhinein durchsetzen konnte. Für Donnerstag setzte die Alemannia zwei Trainingseinheiten (10:00 & 15:00 Uhr) an. Fotos zum Spiel gegen den Ligarivalen gibt es wie gewohnt hier.

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Trainingslager Denia - Tag 2

Mit einem Fuß im Aquarium

Man ist noch keine ganzen zwei Tage an der Costa Blanca unterwegs, da lässt man einen Schwarz-Gelben schon auf der Strecke: Aimen Demai hat die zwei Trainingseinheiten über ihm Hotel verbracht, sich weiter von Physiotherapeut Oliver Dipper behandeln lassen. Der 28-Jährige plagt sich mit Wadenproblemen herum. Ob er im morgigen Training, sowie im anschließenden Testspiel gegen Fortuna Düsseldorf wieder dabei ist, bleibt abzuwarten. Abgesehen vom Franzosen fiel Marco Höger mit einer Risswunde am Knie auf, diese bereitet dem Mittelfeldmann jedoch keine weiteren Probleme.

Zu zwei Trainingseinheiten rief das Trainer- und Betreuerteam am heutigen Dienstag. Unter blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein trainierten die Schwarz-Gelben rund 2 Stunden am Morgen, sowie abermals zwei Stunden am frühen Nachmittag. "Chronisch heiser" müsste Trainer Hyballa langsam sein. Vollste Konzentration fordert der junge Trainer, "mehr Zug." 

Während eingestandene Alemannen in diesem Jahr das zweite Trainingslager unter Trainer Hyballa genießen, fangen in Spanien die anderen an, sich in das Training der Alemannia einzuleben. Neben dem Neuzugang aus Berlin, Shervin Radjabali-Fardi, und dem kurzfristigen Transfer von Bilal Çubukçu steht in dieser Woche auch ein weiterer, erfolgsversprechender Nachwuchs aus der Abteilung U19 in den Reihen der Alemannia: Daniel Hofmann füllte die letzte "Lücke" in der Mannschaft und kann sich nun eine Woche lang im Training beweisen. Der 18-Jährige Abwehrmann hatte positiv auf sich aufmerksam gemacht und soll wohl möglicherweise im Sommer hochgezogen werden.
In Sachen Amateuren hat die Alemannia in diesem Jahr einiges zu bieten. Auch aufgrund der zahlreichen Ausfälle haben die jungen Nachwuchstalente einige Gelegenheiten, sich für den A-Kader anzubieten. Neben Daniel Hoffmann nahm man auch den schon öfter eingesetzten Narciso Lubasa, Andreas Korte und den Torschützenkönig Daniel Engelbrecht mit in den Süden. Als Gastspieler möchte sich in dieser Woche der junge Andras Simon beweisen. Der 20-Jährige Ungar stand bis vor kurzem bei Liverpool unter Vertrag, spielte dort in der Amateurmannschaft. 

Viel abverlangen tut man den Alemannen unter der Sonne der Costa Blanca. Vier Stunden Training pro Tag zerrt an den Kräften der Profis, da müssen die Männer an der Seitenlinie schon einmal lauter werden. So hört man einen lauten Hyballa einmal quer über's Feld brüllen: "Einen Fuß im Aquarium!" - dessen Sinn nicht ganz verständlich macht der junge Coach weiter: "Räume enger machen." - "Pressure". Ein fast dreisprachiges Training, wenn dann auch noch Co-Trainer Eric van der Luer mit Holländisch-Deutschem-Kauderwelsch in das Geschehen eingreift.

Viel los also dort, wo die Sonne etwas mehr scheint. Am morgigen Mittwoch wird dann gegen 15:00 Uhr zum Testspiel gegen Ligarivalen Düsseldorf gerufen. Dieser hat dann heute nach dem eigenen Training schon einmal vorgespitzelt..

Übrigens, alle Fotos (jetzt schon mal einen Teil) findet ihr im angelegten WebAlbum über das Trainingslager. Es folgen täglich neue Bilder aus dem warmen Süden.

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Trainingslager Denia - Tag 1

Es war vielmehr ein halber Tag, den die Alemannia im zwischen Valencia und Alicante gelegenen Vorort von Denia, Oliva verbrachte. Knapp 17°C maß das Thermometer in der Mittagssonne der Anlage des großen Oliva Nova Beach & Golf Hotels, als die vollbesetzte Alemannia inklusive Trainer- und Betreuerteam, sowie rund 40 Sponsoren an der neuen Bleibe eintrafen.


Schon früh am Morgen hatte man die Reise in den Sünden begonnen. Als man mit einer knappen Viertelstunde Verspätung (Enteisung der Maschine) das frostige Deutschland verlassen hatte, bildete das Reiseziel knapp 2 1/2 Stunden später das komplette Gegenteil: Blauer Himmel, Sonnenschein und keine Spur von dem weißen Gesülze, dass einem in der Heimat langsam aber sicher aus den Ohren rauskommt. 

Nach einer kurzen Einlebungsphase und dem Auspacken der Koffer, rief das Trainerteam gegen 15 Uhr zum ersten Training. Mit Ligakonkurrent Düsseldorf (welcher im gleichen Hotel wie die Alemannia residiert) teilt man sich auf der großen Anlage vier erstklassige Trainingsplätze, auf denen in vergangen Jahren bereits Clubs wie Liverpool und Manchester trainierten.

Gut 10 Minuten (in meinem Schritttempo waren es auf die Minute genau 12) braucht man, um von den Zimmern den Trainingsplatz zu erreichen. Der Strand liegt direkt am Fuße der Anlage, ist über ein Tor direkt erreichbar. Gute Voraussetzungen bildet die Anlage also; nicht nur im Fußballerischen Bereich. Neben vier Fußballplätzen bietet sie zudem zahlreiche Tennisplätze, einen Golfplatz. Bietet mietbare Fahrräder an und auch der Strand kann zum morgentlichen Joggen genutzt werden.
Den größten Vorteil dieses kurzen Auslandsaufenthalts bringt Meijer jedoch auf den Punkt. "Die Jungs sind 24 Stunden zusammen, das erleichtert die Integration der neuen Spieler"

Apropos neue Spieler: Nachdem zum 01.01.2010 der U-Nationalspieler Shervin Radjabali-Fardi offiziell unter den Diensten der Alemannia steht, hat auch gestern ebenfalls ein U-Nationalspieler türkischer Herkunft bei den Schwarz-Gelben unterschrieben. Bilal Çubukçu wurde ebenfalls bei Hertha BSC ausgebildet und stand in den letzten Jahren unter den Diensten des türkischen Hauptstadtvereins Gençlerbirliği Ankaras. 
Für Morgen orderte die Alemannia zwei Trainingseinheiten (10:00 und 15:00 Uhr) an, ehe es am Mittwoch Nachmittag zum Testspiel gegen die Fortuna kommt. Anstoß ist aller Voraussicht nach 15 Uhr.