Posts mit dem Label SC Wiedenbrück 2000 werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label SC Wiedenbrück 2000 werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
, ,

Alemannia knackt Vereinsrekord

Vor 11.000 Zuschauern gelingt die Revanche gegen Wiedenbrück




Nach dem erkämpften Punktgewinn gegen die Sportfreunde Lotte am vergangenen Wochenende ist der Alemannia die Revanche geglückt. Vor knapp 11.000 Zuschauern brachte sich Schwarz-Gelb zunächst unglücklich selbst in die Bedrouille, ehe man sich in den zweiten fünfundvierzig Minuten zurück kämpfte und am Ende mit 2:1 verdient als Sieger vom Platz ging.

Im Vergleich zum letzten Pflichtspiel veränderte Peter Schubert seine Elf auf zwei Positionen. Für den gesperrten Behrens agierte Neuzugang Viktor Maier neben Taku Ito, der an dessen Seite Startelfdebüt feierte. Für den quirligen Japaner musste Bastian Müller zunächst auf der Bank Platz nehmen, im offensiven Mittelfeld waren wie immer Graudenz und Dowidat gesetzt. Die Doppelsechs markierte Aimen Demai zusammen mit Tim Jerat, während die Viererkette vor Keeper Löhe unverändert aus Ernst, Hackenberg, Hoffmann und Lejan bestand.

Alemannia gab von Beginn an den Ton in der Partie an, doch in den Anfangsminuten fehlte dem Team von Trainer Schubert vor dem Kasten der Gäste stets das nötige Quäntchen Glück. Auf der Gegenseite kam der SC Wiedenbrück nur selten in den Strafraum von Keeper Löhe – doch das sollte ausreichen: Einen Freistoß von der Seite lenkte Tim Jerat unglücklich ab, sodass Freddy Löhe ohne jegliche Abwehrchance blieb – 0:1 (14’).
Die Hausherren, dominant und mit den klareren Torchancen, lagen plötzlich unglücklich hinten und taten sich in den Folgeminuten nun sichtbar schwer, vorne wieder anzugreifen. Auch die vielen Standardsituationen konnte Schwarz-Gelb nicht zum Ausgleichstreffer verwerten, sodass es mit einem Rückstand in die Pause zu gehen schien. Erst in der Nachspielzeit der ersten Hälfte erreichte ein perfekter Pass von Dominik Ernst Neuzugang Viktor Maier, der vor dem Tor die Nerven behielt und das Leder über die Linie drückte (45’).

Nach dem Seitenwechsel kamen die Tivoli-Kicker nun gestärkt aus der Pause. Ähnlich wie zu Beginn der Partie war Schwarz-Gelb wieder klar tonangebend. Die Gäste spielten auf Zeit und foulten die Hausherren wo sie nur konnten – die Konsequenz: Zehn Minuten nach Wiederanpfiff war die Elf von Trainer Beckstedde nur noch zu zehnt. Nachdem der Ball bereits im Toraus gewesen war, schlug Bollmann Ito in die Bande, Schiedsrichter Jolk zeigte glatt Rot (55’).
In Überzahl hatte die Alemannia nun noch leichteres Spiel, zehn Minuten später war der eingewechselte Garcia zur Stelle und verwertete eine Lejan-Flanke zum längst überfälligen 2:1 (65’).
Alemannia hatte das Spiel gedreht und wollte mit dem dritten Treffer den Sack vorzeitig zumachen. Vor dem Kasten von Keeper Hölscher fehlte den Tivoli-Kickern jedoch das nötige Quäntchen Glück, da von der Gegenseite nichts mehr kam blieb es nach neunzig Minuten beim 2:1 Erfolg.

Damit stellt die Alemannia den Vereinsrekord ein und ist nun mittlerweile siebzehn Spiele ungeschlagen. Mit 51 Punkten verbleibt Schwarz-Gelb damit weiterhin an der Tabellenspitze, während das Verfolgerduell zwischen Gladbach und Essen am Samstag mit 1:0 endete. In der nächsten Woche ist man nun in Uerdingen zu Gast, Anpfiff der Partie ist am Samstag um 14 Uhr.

, ,

Alemannia will die Revanche

Wiedenbrück zu Gast unter Flutlicht




Erst einmal in der laufenden Spielzeit musste der Tabellenführer aus der Kaiserstadt das Feld ohne Punkte verlassen. Damals fing man sich in Wiedenbrück kurz vor Schluss den Gegentreffer und schaffte es in der Kürze der Zeit nicht, diesen Rückstand noch einmal aufzuholen. Im Rückspiel vor heimischer Kulisse will das Team um Trainer Schubert nun die Revanche – Anpfiff auf dem Tivoli: Freitag, 20 Uhr.

"Mit Wiedenbrück kommt am Freitag ein schwerer Gegner an den Tivoli", ist sich Trainer Peter Schubert bewusst, "aber wir können denke ich mit breiter Brust in diese Partie gehen und werden natürlich alles daran setzten, die Punkte hier zu behalten." 
Im Vergleich zur Tivoli-Elf, die aus den ersten vier Pflichtspielen im Jahr 2015 10 Punkte geholt hat, muss sich der kommende Gegner von Schwarz-Gelb mit einer 2-Punkte ausbeute zufrieden geben. Derweil steht die Elf von Trainer Beckstedde auf dem zehnten Rang in der Tabelle.

Personell gesehen muss das Trainerteam an diesem Spieltag auf Kevin Behrens verzichten, der in Lotte die fünfte gelbe Karte gesehen hatte. Des Weiteren müssen auch Tobias Mohr und Neuzugang Roberto Guirino immer noch aussetzten, beide quäen Probleme an der Achillessehne bzw. am Knie.
Anpfiff der Flutlichpartie auf dem Tivoli ist wie bereits erwähnt um 20 Uhr. Die Alemannia erhofft sich eine ähnliche Zuschauerzahl wie zum vergangenen Heimspiel, als das Team von knapp 10.000 in Schwarz und Gelb Gekleideten unterstützt wurde.

, ,

Serie reißt in Ostwestfalen

Alemannia muss die erste Niederlage der Saison einstecken




Nach sechs Spielen ohne Niederlage kehrt die Alemannia an diesem Wochenende erstmals ohne Punkte heim. Beim SC Wiedenbrück konnte man beinahe neunzig Minuten ein torloses Remis halten, erst in den Schlussminuten gelang den Gastgebern der "Lucky Punch", was für die Schwarz-Gelben die erste Niederlage der Saison bedeutet.
Im Vergleich zum Montagsspiel gegen Lotte konnte Peter Schubert auf den Einsatz von Kapitän Aimen Demai zählen. Dieser bildete, zusammen mit Tim Jerat, vor der unveränderten Viererkette um Ernst, Hackenberg, Hoffmann und Lejan die Doppelsechs. Davor positionierten sich Garcia, Dowidat und Graudenz im offensiven Mittelfeld, während Sahin Dagistan bei seinem Startelf-Debüt die einzige Spitze markierte.

Beide Teams starteten zaghaft in die Partie, Großchancen boten sich den etwa 1.200 Zuschauern in der Anfangsphase nicht. Erst nach etwa zwanzig Minuten konnte die Alemannia durch Ernst und Dowidat gefährlich vor dem Kasten des gegnerischen Keepers auftauchen, doch das Leder ging knapp am Pfosten vorbei.
Wenige Minuten später musste Trainer Schubert auf die schmerzende Wade von Kapitän Demai reagieren und den Kapitän frühzeitig aus dem Spiel nehmen. Während Peter Hackenberg die Binde übernahm, füllte Kris Thackray die Lücke von Demai. Bis zum Pausenpfiff änderte sich am Ergebnis nichts mehr, sodass es torlos in die Kabinen ging.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Gastgeber mit sichtbar mehr Druck aus den Kabinen, doch im Abschluss fehlte ihnen das nötige Quäntchen Glück. Auf die zahlreichen Chancen des Gegners sowie die immer weniger werdenden des eigenen Teams reagierte Schubert mit gleich zwei Wechseln: Während Behrens für mehr Wind in der eigenen Offensive sorgen sollte, kam Tobias Mohr zu seinem ersten Regionalligaeinsatz. Früchte trugen beide Wechsel jedoch nicht; obwohl es nun öfter hüben wie drüben gefährlich wurde, waren es die Hausherren, denen nach 85. Minuten der "Lucky Punch" gelang. Nach einer Hereingabe in den Sechzehner kam der Ball zu Bednarski, der Keeper Löhe aus kurzer Distanz keine Chance ließ – 1:0 für die Gastgeber. 

Bei Schwarz-Gelb saß der Frust tief, in den letzten fünf Minuten warfen die Kicker aus der Kaiserstadt nun alles nach vorne, wurden am Ende jedoch nicht belohnt. So blieb es nach neunzig Minuten beim knappen Sieg der Wiedenbrücker, die vor allem in Halbzeit Zwei öfter gefährlich vor dem Kasten von Keeper Löhe aufgetaucht waren. 

, ,

Ungeschlagen nach Ostwestfalen

Alemannias Serie soll auch in Wiedenbrück halten




Trotz zwölf Punkten aus sechs Spielen konnte die Alemannia in den letzten beiden Partien kein gutes Bild von sich abgeben. Erst in aller letzter Sekunde konnte man sowohl in Köln als auch zu Hause gegen die Sportfreunde Lotte den Ausgleichstreffer erzielen und damit einen Punkt retten.
Der noch ungeschlagene Klub aus der Kaiserstadt möchte zumindest diese Serie in Wiedenbrück an diesem Wochenende weiter führen. Auf dem Platz sind dahingegen andere Qualitäten gefragt, die man unter anderem in den ersten Spielen der noch jungen Saison an den Tag gelegt hatte. 

Trotzdem sollte man am Tivoli nicht alles schlecht reden. Blickt man schließlich ein Jahr zurück, so muss man feststellen, dass man nach einem guten Start in die Saison bereits am vierten Spieltag den Startschuss für eine Serie von sechs Niederlagen in Folge gegeben hatte. Am siebten Spieltag folgte die 0:5-Klatsche im Borussia-Park – nach zehn Spieltagen war Schwarz-Gelb bereits ins untere Tabellendrittel abgerutscht.
Von diesem Werdegang geht man in der Kaiserstadt in dieser Saison wohl eher nicht aus. Drei Siege sowie drei Remis stehen nach sechs Spielen zu Buche, die Alemannia befindet sich damit in der Tabelle auf dem dritten Rang.

Doch auch zu viel Selbstvertrauen kann schnell dazu führen, dass das Schiff in die entgegengesetzte Richtung steuert. Um es ins Gleichgewicht zu bringen kann Peter Schubert zwar nicht aus dem Vollen schöpfen, Kapitän Aimen Demai ist jedoch wieder an Bord, nachdem er am vergangenen Montag kurzfristig ausgefallen war. 
Die Alemannia rechnet mit bis zu 500 Anhängern, die das Team nach Wiedenbrück begleiten werden. Anstoß der Partie ist dann am Samstag um 14 Uhr.

, ,

Sechspunktesieg über Wiedenbrück

Alemannia knackt erstmals seit zwei Jahren wieder die 40 Punktemarke




Für das wichtige Spiel am Wochenende hatte Schubert Schumacher, Duspara und Stevens unter der Woche geschohnt, als man sich bei Viktoria Köln mit 0:2 geschlagen geben musste. Für den Stürmer und die beiden Verteidiger nahmen Thackray, Drevina und Strujic zu Beginn auf der Bank Platz. Aimen Demai erging es ähnlich, für ihn stand Marko Neppe von Beginn an auf dem Platz. 
Nachdem man sich in der englischen Woche bisher mit einem Unentschieden und einer Niederlage abfinden musste, trat man vor heimischer Kulisse nicht mit breiter Brust auf, so wie man das aus den letzten Wochen gewohnt war. Stattdessen verlief der Start auf beiden Seiten ohne viel Tempo oder Gefahr in Tornähe ab.
Beide Mannschaften warteten auf Fehler der jeweils anderen und wurden auch nur dann gefährlich. Weder kreative Einfälle noch Standardsituationen brachten Schwarz-Gelb in Hälfte Eins zum Torerfolg, weswegen man sich nach fünfundvierzig Minuten torlos in die Kabine verabschiedete.

Mit dem Seitenwechsel brachte Coach Schubert Routinier Aimen Demai für Michael Lejan und gleich machte sich bemerkbar, dass das Spiel ruhiger und durchdachte verlief. Man hatte diesen Gedanken jedoch noch gar nicht zu Ende gedacht, da überschlugen sich am Tivoli die Ereignisse. Nach einem Konter durch Moslehe schien Keeper Hölscher das Leder schon sicher zu haben, doch der Ball versprang dem Torhüter der Wiedenbrücker und Garcia konnte den Abstauber zur 1:0 Alemannenführung verwandeln. Im direkten Gegenzug versuchte Studtrucker den Fehler seines Schlussmanns wieder auszugleichen, indem er mit einem "Tor des Monats" den alten Abstand wieder herstellte.
Das Spiel nahm jetzt Fahrt auf, beide Teams kämpften um den erneuten Treffer, die erneute Führung. Dass die Alemannia in diesem Kampf die Nase vorn hatte, unterstrich ein perfekter Freistoß Aimen Demais, der den Weg ins obere linke Eck fand - 2:1.

Die Gäste, gefrustet vom erneuten Gegentreffer, versuchten ähnlich wie nach dem ersten Treffer, noch einmal heran zu kommen, doch sie hatten die Rechnung ohne die Abwehrreihe der Kaiserstädter gemacht. Alemannia versuchte, hinten nichts mehr anbrennen zu lassen und vorne gegebenenfalls einen weiteren Paukenschlag auszuführen. Dies gelang Abedin Krasniqi mit dem Schlusspfiff: Nach einem schönen Zuspiel Garcias konnte der Angreifer das 3:1 erzielen und somit den Sack zu machen.

, ,

Negativtrend gestoppt

Alemannia kann nach 6 Spielen ohne Sieg endlich dreifach punkten


Nach sechs Spielen ohne Sieg hat es die Alemannia endlich geschafft: Gegen Tabellenschlusslicht Wiedenbrück konnte das Team aus der Kaiserstadt den Negativtrend stoppen und den ersten Dreier seit einer unvorstellbar langen Zeit einfahren. Zum 2:1 Endstand trafen sowohl Moslehe als auch Marquet, Armand Drevina musste dahingegen aufgrund einer gelb-roten Karte frühzeitig den Platz verlassen.

Im Vergleich zur unglücklichen Niederlage gegen Viktoria Köln veränderte Coach Peter Schubert sein Team auf nur einer Position. Für Abedin Krasniqi stürmte Neuzugang Duspara an der Seite von Moslehe. Das Mittelfeld setzte sich aus Marquet, Drevina, Strujic und Lejan zusammen, während Marvin Ajani zurück in die Abwehrreihe um Kapitän Hackenberg, Opper und Stevens rutschte. Das Tor hütete wie gewohnt Stammkeeper Löhe.
Nach außen hin sollte es eine machbare Aufgabe sein, im Jahnstadion die gewünschten drei Punkte einzufahren, konnte Alemannias elfter Gegner der Saison schließlich bislang kein einziges Spiel gewinnen. Doch wie man es von Schwarz-Gelb aus den letzten Jahren kannte, tat man sich vor allem gegen Mannschaften aus dem unteren Tabellendrittel enorm schwer, weswegen die Nerven vor der Partie dennoch blank lagen.

Davon jedoch war schon mit dem Spielanpfiff keine Spur mehr. Alemannia legte einen Bilderbuchstart hin und konnte schon nach zehn gespielten Minuten endlich wieder das tun, wovon man am Tivoli lange geträumt hatte: In Führung gehen.
Nach einer Standardsituation konnte Mazan Moslehe per Kopf zur Führung für Schwarz-Gelb einnetzen und ließ damit nicht nur die Herzen auf der Tribüne höher schlagen. Nach sechs Niederlagen in Folge war es der Befreiungsschlag, der so lange auf sich hatte warten lassen, weswegen er zu schade war, um ihn gleich wieder fallen zu lassen.
Alemannia schien beflügelt und erleichtert von der Führung im Jahnstadion, die sie von nun an für weitere achtzig Minuten zu verteidigen hatte. Doch statt sich in die eigene Hälfte zurück zu ziehen und den Gegner kommen zu lassen, blieben die Tivoli-Kicker selbst am Drücker, schafften es vor dem Pausenpfiff allerdings nicht, das Ergebnis auf ein vertretbares 2:0 hochzuschrauben, weswegen es unverändert in die Kabinen ging.

Ohne Wechsel, dafür mit gleichem Elan wie in Hälfte Eins startete Schwarz-Gelb auch in den zweiten Abschnitt, der ähnlich gut begann, wie es der erste getan hatte. Keine zehn Minuten nach dem Wiederanpfiff wurde ein Handspiel der Wiedenbrücker im Sechszehner geahndet - doch Marquet konnte den daraus resultierenden Strafstoß nicht im ersten Versuch verwandeln. Im Nachschuss ließ der Blondkopf Keeper Hölscher dann allerdings keine Chance - Alemannia führte mit 2:0 und hatte damit eine Basis geschaffen, mit der man es schafften sollte, über die Runden zu kommen.
Denn die Hausherren waren nur nach Standards aktiv und schafften es aus dem Spiel heraus zu keiner verwertbaren Chance. Dennoch musste die Alemannia eine Viertelstunde vor Schlusspfiff einen herben Rückschlag hinnehmen: Nachdem Drevina schon in Hälfte Eins den gelben Karton gesehen hatte, musste der Mittelfeldspieler den Platz aufgrund eines erneuten Foulspiels frühzeitig verlassen. In Unterzahl fing sich das Team aus der Soers dann in der Nachspielzeit noch einen Treffer, der am Ergebnis jedoch wenig veränderte. 
Mit einem 2:1 Erfolg konnte die Alemannia in Wiedenbrück siegen und damit die lange Durststrecke beenden. Trotz unveränderter Tabellensituation ist die Gesamtstituation am Tivoli damit entspannter und der Partie gegen Bayer Leverkusen II am Samstag auf dem heimischen Tivoli kann somit entgegen gefiebert werden.

, ,

Zu Gast beim Tabellenschlusslicht

In Wiedenbrück will Alemannia endlich wieder einen Dreier


Dass sich die Alemannia gegen Gegner aus dem unteren Tabellendrittel schwer tut, ist eine Tatsache, die nun schon über Jahre hinweg in den Köpfen aller Beteiligten verankert ist. Dennoch erhofft man sich viel, wenn Schwarz-Gelb am heutigen Abend zu Gast bei Tabellenschlusslicht Wiedenbrück ist.

Der weit entfernteste Konkurrent Nordrhein-Westfalens hat nämlich in der laufenden Saison nicht einen Dreier einfahren können, sicherte sich aus zehn Spielen lediglich einen Punkt. Die Schwarz-Blauen haben daher eine noch schlechtere Ausgangslage als die Schwarz-Gelben und lässt diese damit zum ersten Mal seit langer Zeit als "Favoriten" in eine Partie schreiten.
Dennoch: In einer Zeit, in der am Tivoli mal wieder gar nichts rund läuft, ist man auch vor dieser so leicht erscheinenden Partie gespannt wie ein Flitzebogen, ob der so lang ersehnte Dreier gegen den Tabellenletzten endlich gelingt. Schon sechs Spiele in Folge konnten die Kaiserstädter schließlich keinen einzigen Punkt erhaschen und wurden in der Tabelle damit selbst ins untere Tabellendrittel gekickt.

Wenn sich die Tore des Jahnstadions am heutigen Dienstagabend öffnen, dann wird nicht nur die Anzahl an mitreisenden Fans aufgrund der unglücklichen Anstoßzeit geringer ausfallen, als noch in der letzten Woche. Auch im Kader gibt es geringfügige Engpässe: Jochen Schumacher würde für seine Tätigkeit in Siegen vergangene Woche für vier Spiele gesperrt. Kris Thackray und Masato Yoshihara stehen dem Kader ebenfalls verletzungs- bzw. krankheitsbedingt nicht zur Verfügung. Anstoß der Partie ist um 19:30, für alle Daheimgebliebenen berichtet sowohl die Alemannia im Liveticker als auch 100,5 das Hitradio.