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Heimspiel eures Lebens - Ein Spiel für die Statistik.

Im 9.000 Seelen-Dorf Übach-Palenberg gastierte die Alemannia am Freitagabend zum Benefizspiel. Nachdem die Rheinländer im Wettbewerb des "Heimspiel eures Lebens", gestartet von 100,5 das Hitradio und Bitburger, den ersten Platz gemacht hatten, versammelte sich das ganze Dorf (rund 1500 Zuschauer) um der Alemannia beim Kicken zuzusehen.

Von Anfang an merkte man den deutlichen Klassenunterschied des FC Rheinlands und der Alemannia. Und obwohl mir von Anfang an keine Berührungsängste auffielen: Die Alemannia deklassierte die Übacher bis aufs Hemd.
Mit 24:1 verließ die Alemannia gegen viertel nach acht das Spielfeld des Bucksbergs - leicht beschämte, trotzdem glückliche, Übacher zurücklassend (*hust* da bin ich ja eigentlich auch Übacher).
In die Torschützenliste trugen sich Arslan (6), Engelbrecht (4), Ojamaa (3), Gueye und Demai (2) jeweils mehrfach, sowie Höger, Achenbach, Poschmann, Lubasa, Gülpen, Delcourt und Temeltas, ein. Zum Ehrentreffer der Übacher netzte Dennis Kubicka ein. Ihm gelang in großer Stunde das 7:1 Zwischenergebnis.

Der beste Mann auf dem Platz fand man dann jedoch auch nicht auf Alemannias Seite: Uli Mann im Kasten der Übacher spielte mit seinen 51 [!!] Jahren über 90 Minuten mit und ließ dabei nur 24 Gegentore zu - Alle Achtung!
Zurecht feierten die Übachter ihren 'Uli Uli Mann' (wie der Bucksbergsprecher der Rheinländer während des Spiels immer wieder freudig verkündete), die Alemannia wank nach fleißigem Autogramme schreiben ab zum gemeinsamen Mannschaftsabend - Übach ließ den Abend mit Bratwurst und Bier ausklingen - wie früher, wa.

Apropos früher, Geschichte, Historik!
In der Historie der Alemannia findet sich bisher ein 22:0 aus dem Jahre 1917 als höchster Sieg (auch wenn die Chronik ein paar Lücken aufweist). Nach dem Spiel in Übach ist dieses Ergebnis nun also Geschichte: Der höhste Sieg der Vereinsgeschichte gelang der Alemannia am 07.10.2010 an der neuen Anlage des Bucksbergs in Übach mit 24:1 gegen den1. FC Rheinland Übach-Palenberg - vielleicht 'n bisschen was, worauf man als Übacher an diesem Abend noch stolz sein konnte. Und, naja. Natürlich Uli Uli Mann ;)

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3:2-Erfolg gegen AS Eupen.

Trotz eines 2:0 Halbzeitzwischenstandes der Belieger schafften die Schwarz-Gelben Tivoli-Kicker am gestrigen Donnerstagabend eine Drehung des kompletten Spiels doch noch einen Sieg einzufahren. In Halbzeit zwei trafen zum 3:2 Endstand Junglas (per Elfmeter), Gueye und Arslan.

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Testspielsieg in der Liga-Pause.

In der kurzfristig auf den Alten Tivoli verlegten Partie der Alemannia gegen Maastricht fuhren die Schwarz-Gelben einen 2:1-Erfolg ein. Für die Alemannia trafen jeweils Lubasa (Alemannia II) und Ojamaa.

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Olas Hinrunden-Aus.

Noch vor dem Spiel in Berlin wurde Trainer Hyballa um die Verletzung Olajengbesis aufgeklärt. In seinem ersten Training nach seiner Zerrung, die er sich im Spiel in Frankfurt zugezogen hatte, erlitt er nun einrn knöcherner Sehnenabriss im Adduktorenbereich. Olajengbesi fällt damit nun wohl die komplette Hinrude aus.

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Straßenköter ohne Flöhe - Alemannias Punktgewinn bei Hertha BSC Berlin.


Es wird vielleicht das Spiel der Saison für die Alemannia gewesen sein - oder eher für die etwas jüngeren Alemannen im Kader. Vor gut gefüllter Menge (knapp 34.762 Zuschauern) kamen die Schwarz-Gelben zu einem verdienten 0:0-Remis im Berliner Olympiastadion. Ein starker Auftritt der jungen Wilden beim Aufstiegskanidaten, der, vor dieser Partie, sogar noch ohne Niederlage und einem einzigsten Remis war.

Trainer Hyballa schickte beim Flutlichtspiel eine beinahe identische Elf auf den Platz. Einzig und allein Florian Müller bekam vorrang gegenüber Aimen Demai - der junge Eisenhüttenstädter feierte beim Bundesligaabsteiger sein Startelfdebüt.
Auch wenn die Hauptstädter als ganz klarer Favorit in die Partie gingen: die ersten Chancen lagen auf Seiten der Schwarz-Gelben. Denn schon in den Anfangsminuten zeigte sich das von Coach Hyballa geforderte: Einsatz, Willen, Druck und Kampfgeist. Leidenschaftlicher Fußball - da macht das gucken doch endlich wieder Spaß!

Schier lustig gemacht hatte man sich vor dem Spiel über die Alemannia. Einige der Interviews vor dem Spiel schielten gerade zu darauf, dass man in Berlin überhaupt keine Chance hatte - noch in Halbzeit eins ließ man sogar Sport1-Komentator Buschmann vom Gegenteil überzeugen (nunja, jedenfalls machte dieser mit diveresen Komentaren einen leichten Eindruck auf Seitenwechsel :b).

Es war ein schönes Spiel auf beiden Seiten, trotzalledem ging es torlos in die Kabine. Auf Seiten der Schwarz-Gelben hatte Kapitän Benjamin Auer die größte Chance (des Abends!), scheiterte jedoch schon in der Anfangsviertelstunde am starken Herthaner Keeper Aerts.
Ohne Wechsel gingen beide Teams in die von Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus angepfiffene zweite Hälfte. Konzentriert und verspielt drängte die Alemannia Berlin weiter in die eigene Hälfte, vor dem Tor scheiterten jedoch erneut Kapitän Auer sowie Sturmpartner Stieber, Uludag oder Arslan.
Zur Mitte der zweiten Hälfte drückten die Gastgeber dann erneut etwas auf's Gas. Berlin nahm nun etwas weiter das Ruder in die Hand, Keeper Hohs war jedoch zu jeder Parade bereit und hielt so den Kasten weiter sauber.
Auf der anderen Seite machte es Keeper Aerts gleich; er rette vor Auer und Arslan, sie ansonsten zur Führung hätten einschieben können.

Zum Ende der Partie zeigte sich erst recht, welche Folgen diese schöne und anstrengende Partie zur Nachsicht zog. Geprägt von Fehlpässen sank der Zug zum Tor auf beiden Seiten. Ein 0:0 wurde von beiden Teams über die Zeit gebracht; der späte Wechsel Tsoumous in der Nachspielzeit besiegelte den Schlusspfiff.