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Trainingsauftakt am Tivoli

Alemannia startet mit neuen Gesichtern in die Saison




Mit dem Start in die Saisonvorbereitung am Aachener Tivoli startet auch typischlinksaussen in eine neue Runde. Bei strahlendem Sonnenschein und unter der strengen Beobachtung zahlreicher Fans hielt Peter Schubert das erste Training der Saison ab. Neben den Akteuren, die von der Alemannia am Tivoli gehalten werden konnten, präsentierten sich hierbei auch alle, die erst vor Kurzem einen Vertrag beim Regionalligisten unterschrieben hatten. 

Neben drei Nachwuchsspielern, die Coach Schubert in den A-Kader berufen hat, stehen auf der Transferliste weitere fünf Neuzugänge. Dominik Ernst kickte noch in der letzten Saison beim Tabellenzweiten aus Lotte, schon Anfang des Monats unterschrieb er bei den Schwarz-Gelben. Wenige Tage später dann die Meldung, der Sportklub aus der Kaiserstadt habe sich einen absoluten Wunschspieler gekrallt: Tim Jerat von Arminia Bielefeld, der mit reichlich Zweitligaerfahrung glänzt. 
In der letzten Woche konnte Schwarz-Gelb dann weitere drei Bindungen an den Verein vermelden. Neben Torjäger Dagistan aus der Mittelrheinliga verpflichteten die Alemanen ebenfalls Torhüter Fukudome, der schon seit dem Jahreswechsel in der zweiten Mannschaft kickt, sowie Taku Ito, einen 20-Jährigen Mittelfeldmann.
Doch nicht nur Zu- sondern auch Abgänge hatte Schwarz-Gelb in diesem Jahr wieder reichlich zu vermelden. Äußert schmerzhaft waren dabei unter anderem die Wechsel von Sascha Marquet nach Fortuna Köln sowie von Sasa Strujic zur TSG Neustrelitz.

Am Nachmittag bat Trainer Schubert zur zweiten Einheit, bis in Testspielen das erste Mal der Ball rollt, soll das auch noch ein bisschen so weiter gehen. Am 5. Juli beginnt dann der Testspielauftakt bei Rhenania Richterich. Drei Tage später gastiert Schwarz-Gelb bei Concordia Oidtweiler. Wiederum einen Tag später trifft man in Jülich auf eine Stadtauswahl. Nach dem Testspiel gegen den 1. FC Saarbrücken trifft die Alemannia in Baesweiler auf Aufsteiger Fortuna Köln. Gegen Wuppertal spielt man dann am 20. Juli, ehe man gegen die holländischen Freunde aus Kerkrade testet. Weitere Partien sind ebenfalls in Planung.

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Verfrühte Sommerpause

typischlinksaussen verabschiedet sich vorübergehend




Die ein oder anderen werden es nach den letzten Spielen bereits bemerkt haben: Auf typischlinksaussen herrscht Stillstand - und das wird auch erst einmal so bleiben. Abiturbedingt bin ich momentan nicht in der Lage, alle Spiele zu besuchen und schon gar nicht, für euch im Nachhinein darüber zu berichten. Da die letzten Partien der Schwarz-Gelben genau in meine Prüfungsphase fallen, kündige ich hiermit eine verfrühte Sommerpause an - zumindest, was diesen Blog betrifft.

Danach wird es mit typischlinksaussen auf alle Fälle in eine neue Runde gehen und ich hoffe, dass auf euch dann hier auch wieder Verlass ist! Ich bitte euch, diese Pause von mir zu entschuldigen, sie fällt mir schwer, aber halbe Sachen seid ihr von mir ja auch nicht gewöhnt. 

Spätestens zum Trainings- und/oder Saisonauftakt im Sommer werdet ihr wieder von mir hören!

Bis dahin, sportliche Grüße
eure Svenja

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Sechspunktesieg über Wiedenbrück

Alemannia knackt erstmals seit zwei Jahren wieder die 40 Punktemarke




Für das wichtige Spiel am Wochenende hatte Schubert Schumacher, Duspara und Stevens unter der Woche geschohnt, als man sich bei Viktoria Köln mit 0:2 geschlagen geben musste. Für den Stürmer und die beiden Verteidiger nahmen Thackray, Drevina und Strujic zu Beginn auf der Bank Platz. Aimen Demai erging es ähnlich, für ihn stand Marko Neppe von Beginn an auf dem Platz. 
Nachdem man sich in der englischen Woche bisher mit einem Unentschieden und einer Niederlage abfinden musste, trat man vor heimischer Kulisse nicht mit breiter Brust auf, so wie man das aus den letzten Wochen gewohnt war. Stattdessen verlief der Start auf beiden Seiten ohne viel Tempo oder Gefahr in Tornähe ab.
Beide Mannschaften warteten auf Fehler der jeweils anderen und wurden auch nur dann gefährlich. Weder kreative Einfälle noch Standardsituationen brachten Schwarz-Gelb in Hälfte Eins zum Torerfolg, weswegen man sich nach fünfundvierzig Minuten torlos in die Kabine verabschiedete.

Mit dem Seitenwechsel brachte Coach Schubert Routinier Aimen Demai für Michael Lejan und gleich machte sich bemerkbar, dass das Spiel ruhiger und durchdachte verlief. Man hatte diesen Gedanken jedoch noch gar nicht zu Ende gedacht, da überschlugen sich am Tivoli die Ereignisse. Nach einem Konter durch Moslehe schien Keeper Hölscher das Leder schon sicher zu haben, doch der Ball versprang dem Torhüter der Wiedenbrücker und Garcia konnte den Abstauber zur 1:0 Alemannenführung verwandeln. Im direkten Gegenzug versuchte Studtrucker den Fehler seines Schlussmanns wieder auszugleichen, indem er mit einem "Tor des Monats" den alten Abstand wieder herstellte.
Das Spiel nahm jetzt Fahrt auf, beide Teams kämpften um den erneuten Treffer, die erneute Führung. Dass die Alemannia in diesem Kampf die Nase vorn hatte, unterstrich ein perfekter Freistoß Aimen Demais, der den Weg ins obere linke Eck fand - 2:1.

Die Gäste, gefrustet vom erneuten Gegentreffer, versuchten ähnlich wie nach dem ersten Treffer, noch einmal heran zu kommen, doch sie hatten die Rechnung ohne die Abwehrreihe der Kaiserstädter gemacht. Alemannia versuchte, hinten nichts mehr anbrennen zu lassen und vorne gegebenenfalls einen weiteren Paukenschlag auszuführen. Dies gelang Abedin Krasniqi mit dem Schlusspfiff: Nach einem schönen Zuspiel Garcias konnte der Angreifer das 3:1 erzielen und somit den Sack zu machen.

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Torloses Comeback von Aimen Demai

Alemannia kann gegen Siegen nicht siegen




592 Tage waren seit Aimen Demais letztem Pflichtspiel für die Alemannia vergangen, als er im Spiel gegen Siegen an diesem Wochenende erstmals wieder in der Startaufstellung stand. Der erfahrene Routinier, der für den schwarz-gelben Traditionsverein bereits 62 Ligaspiele absolviert hat, ersetzte den erneut verletzten Dennis Dowidat. Ansonsten veränderte Coach Peter Schubert sein Team auf keiner Position im Vergleich zur Partie in Bochum.

Die Schwarz-Gelben starteten besser in die Partie als der Gegner aus Siegen, der in den ersten Minuten nicht den Anschein dazu machte, auch wirklich "siegen" zu wollen.
Denn der Druck ging von den Kaiserstädtern aus, denen es in der Anfangsphase jedoch an der Chancenverwertung mangelte.
Nach Standards, zum Großteil getreten von Aimen Demai, waren die Tivoli-Kicker am gefährlichsten. Vor allem Duspara, Alemannias einziger Spitze, fehlte im Abschluss jedoch das nötige Quäntchen Glück.

Nach der Halbzeitpause sollte das Pech die Schwarz-Gelben weiter verfolgen: Nach einem Foul an Stevens im Sechzehnmeterraum entschied Schiedsrichter Heien wider Erwarten der Aachener Anhänger nicht auf Strafstoß. Die Alemannen sollte der Führungstreffer nicht vergönnt sein und so schien es, als würde man jegliche Bemühungen dazu im Verlauf gänzlich einstellen. Denn in den Schlussminuten nahmen die Gäste aus Siegen das Ruder in die Hand, doch Schlussmann Löhe hielt die Null für seine Mannschaft.

Nach neunzig Minuten war dann auch Schluss im Tivoli. Vor rund 5.600 Zuschauern sicherte sich Schwarz-Gelb einen Punkt gegen den Tabellenzweiten der Liga und reist nun schon am Dienstag zu Viktoria Köln in der letzten englischen Woche dieser Saison.

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Alemannia lässt in Bochum nichts anbrennen

Nach Heimpleite ist Schwarz-Gelb in der Lohrheide wieder siegreich


Über den Jahreswechsel hinaus hat sich Alemannia auswärts seit fünf Spielen nicht die Blöße gegeben, holte zuletzt in Lotte einen, bei der Zweitvertretung vom 1. FC Köln sogar drei Punkte. Nach der Heimpleite gegen die kleinen Fohlen sollte das Auswärtsimage aufrecht erhalten werden und die Schubert-Elf wieder dreifach punkten.

Die Aufstellung veränderte der Übungsleiter der Schwarz-Gelben im Vergleich zur Gladbach-Partie nur auf zwei Positionen, machte jene Änderungen der Woche zuvor wieder rückgängig, indem er Garcia den Vortritt gegenüber Ajani gewährte und Opper nach Neppes Gelbgesperre durch diesen ersetzte. 
Mit der Formation aus Lotte startete man somit in die Anfangsminuten, im Rücken: rund 350 mitgereiste Fans aus der Kaiserstadt. Auch wenn vor magerer Kulisse ein perfekter Start nicht glückte, war die Alemannia das stärker agierende Team - nicht nur in den Anfangsminuten. Die Chancenverteilung war nicht ausgewogen, Alemannia war deutlich besser ins Spiel gekommen als es die Gastgeber waren. Das machte sich nach dreißig Minuten dann auch auf dem Spielberichtsbogen bemerkbar, als Dennis Dowidat aus zehn Metern das Leder in die Maschen jagte.

Nach dem Seitenwechsel waren es die Hausherren, die den besseren Start erwischten und versuchten, in Halbzeit Zwei den Ton anzugeben. Der Ball rollte gut in den Reihen der Blau-Weißen, doch Alemannia ließ hinten nichts anbrennen und gewehrte den Gastgebern somit keine Gelegenheit, den alten Abstand wieder herzustellen. Bis zum Abpfiff änderte sich an dieser Tatsache dann auch nichts mehr, wie zum Start der Auswärtsserie beim 3:0 gegen Wattenscheid behielt Schwarz-Gelb auch gegen Bochum die Überhand im Lohrheidestadion.