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Volles Haus gegen die Eintracht.


Am heutigen Montag startete der freie Vorverkauf für das DFB-Pokalspiel gegen Eintracht Frankfurt, welches am 22.12. am heimischen Tivoli ausgetragen wird. Nachdem Mitglieder und Dauerkarteninhaber zuvor genügend Zeit hatten, sich ihre Karten vorzeitig zu sichern, bildete das Spiel gegen den FC Augsburg (Samstag) eine optimale Trennung. Während Dauerkarteninhaber und Mitglieder vor dem Spiel ihre letzte Chance hatten, sich ihre Karten zu sichern, liefen nach dem Spiel die Tageskassen rund um den Tivoli heiß. Tausende Nichtmitglieder suchten sich die Chance des sonder Verkaufes, welcher beinhaltete, dass nach dem Spiel an den Tageskassen der Vorverkauf früher eröffnete. Schon Samstagabend waren bereits über 24.500 Tickets abgesetzt.
Am heutigen Montag, 10 Uhr, begann dann der offizielle Vorverkauf für die Pokaltickets. Wer jetzt noch keine Tickets hat, wird sich das Highlight vor dem Fernseher anschauen müssen: Innerhalb von 4 1/2 Stunden waren alle Karten ausverkauft. Während man vor den Shops schon vor 10 Uhr in Schlangen sehnlichst das Öffnen der Kassen erwartete, liefen die Server des Online-Ticketsverkaufs, sowie die Leitungen der Tickethotline, heiß. Laut Alemannia loggten sich gleich 1.000 Leute gleichzeitig ein, um die Karten online zu erwerben.
Nach der Einweihung des neuen Tivolis vor knapp 1 1/2 Jahren gegen den FC Sankt Pauli wird im Achtelfinale gegen die Eintracht aus Frankfurt das zweite Mal ein volles Haus erwartet. Man rechnet mit ca. 5.000 Gästefans. Anstoß ist am 22.12 um 20:30 Uhr.

Ping-Pong-Tore und überflüssige Konter

- Wir machen Augsburg zu viel Raum.

Den FC Augsburg kann man mittlerweile schon als Torelieferant für die Statistik nehmen. Denn immer wenn die Schwaben zu Gast an Tivoli sind, hagelt es massig Tore. Beim letzten Aufeinander Treffen im März  gingen die Aachener mit 4:0 aus der Partie. Am gestrigen Samstag folgte dann die Revanche: Zum Schluss leuchtete dann ein 3:1 aus Gegners Sicht auf der Videowand auf.

Die Alemannia schweift wieder in eine Form zurück, die wir aus der letzten Saison bereits kennen. Nicht nur, dass Punkte Mangelware sind (Zuletzt nur ein Punkt aus vier Partien), auch das Lazarett vergrößert sich ungemein. Nachdem sich bei der Partie gegen Bochum Florian Müller einen erneuten Kreuzbandriss zugezogen hatte, knickte am Samstag vor der Partie gegen Aue der U21-Nationalspieler Uludag aus den Latschen und zog sich einen Syndesmosebanriss zu. Damit wird der Mittelfeldspieler rund 3 Monate ausfallen.
Aufgrund dieser personellen Engpässe hatte man Wilschrey und Lubasa aus der Mannschaft der Amateuere in den Kader geholt. Auf dem Platz zeigten sich dann die personellen Wechsel, die aus diesen Engpässen, sowie aufgrund mangelnder Leistung in Aue bereits angekündigt, entstanden. Tolgay Arslan nahm zuerst auf der Bank Platz, sodass man mit drei Spitzen spielte. Das 4-3-3 setzte sich aus der Viererkette um Herzig, Feisthammel, Casper und Achenbach, Manuel Junglas und Kevin Kratz vor der Abwehr und Marco Höger hinter den Spitzen um Gueye, Auer und Stieber zusammen. Im Kasten der Aachener stand wie gewohnt David Hohs. Den Kader komplettierten Ojamaa, Tsoumou und Demai. Nicht zur Verfügung standen dem Team neben Müller und Uludag die Langzeitverletzten um Markus Daun, Thorsten Burkhardt, Thorsten Stuckmann und Seyi Olajengbesi, sowie Thomas Zdebel. Verzichten musste man außerdem auf Thomas Stehle, der aufgrund seiner Gelb-Sperre nicht auf dem Rasen stand.
 
Wider Erwarten dem Ergebnis der Partie fand die Alemannia recht gut in ihr Spiel. Sie zeigten Mut und Wille, sodass der erste Angriff den Gastgebern gehörte; Auer setzte den Ball nach einer Stieber-Flanke jedoch knapp über die Latte. Ein kleiner Riss im Spiel folgte direkt zu Anfang. Die Aachener fanden den Weg zum Augsburger Tor nicht mehr, während die Gäste ihre Liebe zu den Kontern verrieten, mit welchen sich die Aachener Abwehr nicht anfreunden konnte.
Eine Konsequenz daraus zog sich dann nach knapp 20 gespielten Minuten. Nach einem Angriff der Augsburger kam der Ball zu Thurk, der sich jedoch nicht durchsetzen konnte und in die Mitte weiterleitete, den ankommenden Ball konnte Achenbach zwar noch auf der Linie retten, der abgeblockte Ball flog jedoch direkt vor die Füße Werners, der keine Probleme mehr hatte, den Ball im Tor zu versenken (22.). 
›Ein überflüssiges Ping-Pong-Tor‹, verriet Keeper Hohs im anschließenden Interview und zeigte sich damit nicht gerade einverstanden. Schließlich investierte man in dieser Zeit viel mehr in das Spiel als die Gegner aus dem Schwabenland, dennoch folgte direkt nach dem 1:0 Führungstreffer beinahe das 2:0, doch Rafael verfehlte den Kasten Hohs' nur knapp.

Die Aachener waren das klar bessere Team. Augsburg setzte weiterhin auf raffinierte Konter, dennoch hatten die Gastgeber vorerst die besseren Möglichkeiten. Doch wie man es aus den letzten Spielen der Aachener ja kannte, brachte all Leistungsbereitschaft nicht den gewünschten Torerfolg. Zuerst scheiterten Junglas und Auer im Abschluss, danach setzte Casper einen Kopfball knapp über den Augsburger Kasten. Nach 45 Minuten war dann auch erstmal Schluss; mit einem 0:1 Rückstand aus Aachener Sicht rief Schiri Marc Seemann zum Pausentee.

 Nachdem beide Teams unverändert in Halbzeit 2 ging, gelang den Aachenern erneut der bessere Einstieg, Gueye bewies jedoch keine Klasse und setzte das Leder nach einer Auer-Hereingabe über den Kasten der Augsburger. Im Gegenzug bewies sich dann, dass die Abwehr der Alemannia wieder einen schwarzen Tag erwischt hatte: Herzig überlies Rafael freie Bahn, der hatte dann keine Mühe mehr damit, zum 2:0 einzunetzen. (48.).
Nach dem 0:2 Rückstand ließen sich die Jungs vom Tivoli nicht  unterkriegen und drückten auf den Anschlusstreffer. Nachdem Stieber einen direkt ausgeführten Freistoß an die Latte gesetzt hatte, folgte der verdiente Anschlusstreffer durch Torjäger Auer. Gueye bediente Höger der perfekt auf Auer zusteckte, der dann nur noch einschieben musste - nur noch 1:2.
Nach erfolgreichem Anschluss drängten die Schwarz-Gelben nun auf den Ausgleich. Die Stimmung auf den Rängen wieder in Fahrt gebracht, zwang Kratz den Augsburger Keeper im Anschluss zu einer Glanzparade. 
Das Spiel war nun munterer. Es gab keine Risse mehr im Spiel, die den Spielbetrieb stoppten, sondern massig Chancen auf beiden Seiten. Doch so wie man die Aachener Spiele bereits kannte, nutzte man im Schlussspurt diese nicht, sondern überlies dies den Gegner. Nachdem Hyballa Arslan für Kratz, sowie Tsoumou für Abwehrmann Herzig gebracht hatte, machte man vorne das Spiel noch schneller, hinten jedoch entstanden zu große Lücken, die Augsburg vier Minuten vor Schluss zum entscheidenden 3:0 nutzte.

›Wir haben viel gekämpft.‹, lobt Marco Höger im Anschluss seine Kollegen. Er schiebt den fehlenden Erfolg nicht den Verletzten zu, sondern macht klar: ›Wir müssen uns jetzt an die eigene Nase packen und weiter arbeiten.‹
Hyballa unterstreicht: ›Uns fehlt die individuelle Qualität.‹

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Höhere Ansprüche

Gegen den FCA soll ein Sieg her!

Mit einem mageren Punkt aus den letzten 3 Spielen trifft die Alemannia am Samstag, 13 Uhr, auf den Tabellen 5. FC Augsburg. Hyballa drückt im Gespräch ganz klar seine Ziele aus ›3 Punkte‹, egal wie. Denn mit ebenjener Ausbeute aus den vergangen Wochen kann sich der Trainer nicht zu Frieden geben, schließlich wisse er ›was wir können‹, jedoch ›auch zeigen müssen‹. Mit dem FC Augsburg trifft die Alemannia auf eine Mannschaft, die sich mit einer Serie von 6 ungeschlagenen Partien in Folge brüsten kann. Ebenfalls hat sich das Team um Trainer Jos Luhukay im oberen Tabellendrittel der Liga etabliert und empfängt nach dem DFB-Pokalsieg gegen die SpVgg Greuther Fürth den FC Schalke 04.
Sich von Statistiken beunruhigen lassen kommt Peter Hyballa jedoch nicht in den Sinn. Zwar sei der FCA ›eine gefährliche Mannschaft, die im Aufwind ist. Luhukay hat ein Spielstarkes Team, das sehr offensiv spielt, hoch angreift, um schnell den Ball zu bekommen‹, dennoch könne ›Das Spiel der Augsburger uns liegen, aber nur dann, wenn wir mehr im Ballbesitz bleiben als gegen Aue, wenn wir schnell Fußball spielen und Tempo reinbringen.‹

Neben den altbekannten Langzeitverletzten um Markus Daun, Thorsten Stuckmann, Seyi Olajengbesi , Thorsten Burkhardt, Florian Müller reihte sich am letzten Wochenende der türkische Nationalspieler Alper Uludag in die Verletztenserie ein. Nachdem er auf dem Weg zum Mannschaftsbus am Samstag umgeknickt war, fällt der 21-Jährige aufgrund eines Fußbruchs für rund 3 Monate aus. Ebenfalls fehlt Abwehrmann Stehle, der im Spiel gegen Erzgebirge Aue die 5. Gelbe Karte sah. Kevin Kratz hat seine Muskelverhärtung überwunden und steht der Mannschaft in der morgigen Partie einsatzbereit zur Verfügung.

Als Fan erinnert man sich an den FC Augsburg durchaus positiv zurück. Im letzten Jahr hatte man den Augsburgern im Aufstiegskampf einen Strich durch die Rechnung gemacht und sie mit 4:0 vom Tivoli gefegt. Ähnliches wünscht man auch am Samstag 'Morgen', wenn der FCA erneut auf dem Tivoli zu Gast ist. Angepfiffen wird die Partie um 13:00 Uhr, geleitet von Marc Seemann mit den Assistenten Pelgrim und Nowak. Vierter Offizieller ist René Kunsleben. Vorausgesagt ist eine Temperatur von 0 / 2°C und leichter Schneefall.

Man legt sich selbst die Steine in den Weg

Alemannia, so wird dat nix!

Aus der Sicht der Aachener hat die Niederlage beim Aufsteiger Erzgebirge Aue wohl nur einen 'Vorteil': Man hatte mal wieder jemandem zur Tabellenführung verholfen, die Hoffnung jemals selbst mal wieder da oben zu stehen, wieder ein Stückchen mehr in den Hintergrund gerückt.

200 Aachener an der Zahl.
Knapp 200 Alemannen hatten am Sonntagmorgen die lange Reise in den Osten Deutschlands angetreten. Dabei jedoch noch nicht in dem Wissen, dass einer ihrer Akteure es nun doch schlimmer erwischt hatte. Am Samstagabend gaben die Aachenernachrichten den kurzfristigen Ausfall  Alper Uludags bekannt. Am gestrigen Montag wurde dann die Diagnose gestellt: Aufgrund eines Syndesmosebandrisses fällt der U21-Nationalspieler für rund 3 Monate aus.  Der Mittelfeldspieler war auf dem Weg zur Abfahrt nach Aue umgeknickt.
Also ohne Alper Uludag im Gepäck waren die Aachener schon am Samstagmorgen, 7 Uhr, mit dem Bus in Richtung Aue gekurvt. Schon während der Reise musste man sich also um die personellen Änderungen in der Aachener Startelf Gedanken machen. Denn mit Uludag musste man nicht auf den einzigsten Mittelfeldaktuer verzichten:  Seit Freitag quält sich Kevin Kratz mit einer Oberschenkelverhärtung rum, sodass sein Einsatz am Sonntagmorgen fraglich war. Erst nachdem man ihr wenige Stunden vor dem Beginn der Partie noch einmal getestet hatte, sagte man seinen Auftritt komplett ab, da das Riskio noch zu hoch wäre.
Während Kratz also vorerst auf der Bank platz nahm, und Uludag die Reise nicht einmal angetreten hatte, stieß Junglas wieder in die Startelf. Er agierte neben Högerauf der Außenbahn im Mittelfeld. Auf die 'Sechs' rückte Tobias Feisthammel für den Verletzten Kratz. Auf seine gewohnte Position rutschte  Herzig in die Viererkette neben Stehle, Casper und Achenbach. Hinter den beiden Spitzen um Auer und Stieber kam Dribbelkönig Arslan zum Einsatz. Im Tor stand wie gewohnt David Hohs. 
Neben Uludag standen Trainer Hyballa Markus Daun, Thorsten Burkhardt, Thorsten Stuckmann, Seyi Olajengbesi, Thomas Zdebel und Florian Müller ebenfalls nicht zur Verfügung. Die Reise in den Osten mitangetreten hatten die beiden Amateuere Robert Wilschrey sowie Narciso Lubasa.

Es waren wohl nicht die besten Rahmenbedingungen, mit denen man im Erzgebirgstadion einlief. So ließ man auch zögerlich dem Gegner zunächst die Chance, das beste aus der Partie zu machen. Diese starteten mit ihrem gewöhnlichen Spielbetrieb, scheiterten jedoch noch vor dem Strafraum der Gäste, sodass es in der Anfansphase Torchancenfrei blieb.
Im weiteren Verlauf entwickelten sich die Gastgeber zur dominierenden Mannschaft und setzten erste Signale mit Aktionen über Hensel und Klingbeil, diese scheiterten jedoch im Abschluss und in Keeper David Hohs. Wenige Minuten nach dem Auftauen zeigte sich dann jedoch, wofür die Sachsen bekannt waren: ihre pikanten Standartsituationen. Nach einer Ecke kam Lachheb am langen Pfosten frei zum Ball kam und netzte das Leder zum, bislang verdienten, 1:0 für die Lila-Weißen ein. 

Da, wo normalerweise eine Abwehr um vier gestandene Männer sein müsste, fand man am Sonntagmorgen wenig vor. Die Abwehrleistungen der Tivoli-Kicker waren Miserabel, sodass man sich schon wünschte, dass Schiri  Perl lieber einmal frühzeitig abpfiffe. Die wütenden Fans (die auf Plattformen wie Twitter & Co.) ihrem Tumult Luft machten, schienen die Kicker auf dem Platz ein bisschen gehört zu haben. Denn knapp eine viertel Stunde vor Ende der Halbzeit eins kamen die Gäste aus der Soers auf einmal wieder. Man schaute einmalmehr gerne hin und fragte sich teilweise wirklich, ob man denn jetzt endlich einmal wieder Fußball zu sehen bekäme. All Aachener Bemühungen blieben jedoch ohne Erfolg, sodass es mit einem 0:1 Rückstand zur Halbzeitpause in die Kabine ging.

Ex-Aachener Milchraum kickt nun für Aue.
Mit frischem Wind startete man aus Aachener Sicht in Halbzeit zwei. Für den Gelb-Vorbelasteten Abwehrmann Stehle brachte Trainer Hyball Babacar Gueye, womit er auf ein 4-4-3 umstellte. Die Wechsel zeigten schon nach wenigen Minuten eine erste Wirkung. Das Spiel der Aachener war nun konzentrierter und schneller. Schon wenige Minuten nach seiner Einwechslung hatte Gueye nach Zuspiel von Höger die ersten richtige Torchance der Aachener am Fuß, setzte jedoch vorbei.
Die Aachener waren nun klar überlegen, und trotzalledem waren die Auer Ligaweit bekannt, auch in solchen Situationen ihre Gegner ins Staunen zu versetzen. Denn nach knapp 61. Minuten fiel der 2:0 Treffer der Sachsen wie aus dem Nichts. Ein einfacher langer Ball kam zu Jan Hochscheidt, welcher Casper einen Schritt voraus war, Hohs dann keine Chance mehr ließ und durchsteckte zum 2:0. Hyballa reagierte darauf mit einem Wechsel Demais für Casper

Wenige Minuten später brannte es dann im gegnerischen Strafraum. Gueye wurde von einem Auer zu Fall gebracht und ließ Schiri Perl nicht lange zögern, auf den Punkt zu zeigen. Höger trat an und verwandelte den fälligen Elfmeter eiskalt zum 2:1.
In den nachfolgenden Minuten ließ die Alemannia ihre Überlegenheit in ein Gleichgewicht abfallen. Beide Mannschaften steuerten nun auf einem erneuten Treffer. Hyballa reagierte 215Minuten vor Schluss mit einem Wechsel Lubasas für Stieber - der erste Einsatz für den U23-Spieler.
Kurz vor Schluss wurde es dann noch einmal brenzlich vor dem Aachener Kasten: Ramaj kam vor Keeper Hohs frei zum Ball, behielt aber nicht die Nerven und so blieb es auch nach 90 Minuten beim 2:1 für die Gastgeber aus dem Erzgebirge, die nach dem Sieg gegen die Alemannia auf Tabellenplatz 1 vorrückten.

Am kommenden Samstag empfängt man nun den FC Augsburg, gegen welchen man ein bisschen kräftigere Offensivaktivitäten zeigen will, als in den vergangenen Partien. Denn so, sieht Peter Hyballa ein, solle es nicht weiter gehen. 
Nach dem Spiel gegen den FC Augsburg öffnet der freie Vorverkauf für das DFB-Pokal-Highlight gegen die Eintracht aus Frankfurt. Nach dem Spiel öffnen alle Tageskassen zum Verkauf. Ab Montag sind die Karten dann auch im Fanshop, sowie an der Hotline und an allen bekannten Vorverkaufstellen erhältlich.

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Das Erzgebirge erklimmen

10 Meter - eh. Punkte.

10 Punkte liegen die kommenden Gegner aus dem Erzgebirge vor den Tivoli-Kickern. Sie sind mit eine Überraschung der Liga, denn so hätte wirklich niemand gedacht, dass der Aufsteiger aus Liga 3 am 13. Spieltag der Saison auf Tabellenplatz 2 zu finden sein würde. Abschrecken solle dies die Aachener jedoch nicht. Schließlich wolle man 3 Punkte - endlich mal wieder.

Sie werden wohl mit das einzige Team der Liga sein, welches die 650 Kilometer zum Erzgebirgstadion mit dem Bus antrat. Schon früh trat man also den Weg in den Osten Deutschlands aus - Abfahrt war am Samstagmorgen um 7 Uhr - und damit wurden gleich die Weichen für den Sonntagmittag gelegt. Denn kurz zuvor stand noch nicht einmal fest, ob Kevin Kratz den Weg ins Erzgebirge überhaupt antreten würde. Dieser konnte am Freitag wegen einer Oberschenkelverhärtung nur bedingt ins Trainingsgeschehen eingreifen. Sein Einsatz am Sonntag ist weiterhin fraglich.
Ebenfalls wie Kevin Kratz es ergehen könnte, hat es Thomas Zdebel und Alper Uludag getroffen. Während Oldie Zdebel immer noch mit seiner Zerrung kämpft, hat es Uludag schon heftiger getroffen. Der junge Türke hat sich womöglich einen Fußbruch zugezogen und konnte die Reise ins Erzgebirge nicht mit antreten. Die genaue Diagnose steht jedoch noch aus. Für den 19-Jährigen wurde Narciso Lubasa nachnominiert. Ebenfalls in den Kader gerutscht ist der U23-Alemanne Robert Wilschrey, der im Training mit guten Leistungen auffiel.
Nicht dabei sind die Langzeitverletzten um Markus Daun, Thorsten Burkhardt, Florian Müller, Thorsten Stuckmann und Seyi Olajengbesi. 

Ein etwas Spielunabhäniges lockt Trainer Hyballa ebenfalls in den Osten. Bei der Partie gegen den FC Erzgebirge Aue trifft der jüngste Coach der Liga auf den Trainer der Lila-Weißen, Rico Schmitt, mit welchem er gemeinsam die Lehrgänge zu A-Schein und Fußball-Lehrer absolviert hatte. Für dessen Team sieht es alles in allem jedoch ein bisschen rosiger aus. Konstante Leistungen, erkämpfte Siege, dreckige Partien und nicht zuletzt der Tabellen Platz 2 - Fakten, mit denen niemand vor Saisonbeginn jemals hätte gerechnet. Für die Alemannia sieht es dagegen ganz anders aus. Schöne Spiele, ohne Punkte - eigentlich das genaue Gegenteil.
Dennoch lobt Hyballa sein Team immer wieder und sucht sich ein bisschen damit die Ausreden, dass sie halt einfach ›die jüngste Mannschaft der Liga.‹ sei, und das ist Fakt.

Fakt ist auch, dass Trainer Hyballa sich am Sonntag die 3 Punkte wünscht. „Wir haben einfach zu wenig Dreier geholt“, stellt er fest. Damit ist das Ziel für die Partie gegen Aue kurz und knapp ausgedrückt. Dies umzusetzen liegt nun also nur noch in den Händen der Spieler, die folgend am Sonntag auf dem Platz stehen werden. Anpfiff dazu ist um 13:30 Uhr. Geleitet wird die von Partie Günter Perl. Ihm assistieren Karl Valentin und Thomas Färber. Vierter Offizieller ist Michael Emmer.