, ,

Punkteteilung beim 1. FC Köln

Alemannia bleibt dank spätem Treffer weiter ungeschlagen




Beim "Heimspiel" im Kölner Rhein-Energie-Stadion konnte sich die Alemannia am heutigen Samstag einen Punkt sichern und bleibt damit weiterhin ungeschlagen. Erstmals in dieser Saison musste man dabei über neunzig Minuten hinweg gegen Elf bestehen.
Trotz Ankündigung Schuberts, auf mehr als elf Spieler aufbauen zu können, ließ er sein Team in gleicher Formation auflaufen, wie sie dies noch beim Sieg über die U23 Fortuna Düsseldorfs getan hatte. Und es waren keine zehn Minuten gespielt, da sollte diese Entscheidung belohnt werden: Nach einem Freistoß Lejans von der rechten Seite musste Tim Lünenbach nur noch den Kopf hinhalten, um die 1:0 Führung der Gäste perfekt zu machen.

Der Gegentreffer bekam den Hausherren nicht, sie ließen sich von Schwarz-Gelb nun regelrecht in die Ecke drängen. Das Spiel fand nun hauptsächlich in der Hälfte der Kölner statt, in der Behrens und Graudenz im Abschluss jedoch das nötige Quäntchen Glück fehlte.
Nach einer gespielten halben Stunden schienen die Kölner den Weg zum Kasten der Tivoli-Kicker wieder gefunden zu haben. Nach einer Flanke in den Sechzehner ging Keeper Frederic Löhe zu Boden, konnte nach kurzer Behandlungspause jedoch weiter machen. Es blieb das letzte "Hallo-Wach"-Signal der Gastgeber in der ersten Hälfte; weil Alemannia ihre Chancenüberlegenheit nicht auf's Papier bringen konnte, ging es mit einer knappen Führung in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel schien Alemannia jegliches Selbstbewusstsein und vor allem jeglichen Siegeswillen in den Katakomben gelassen zu haben. Die zweite Hälfte war keine 120 Sekunden alt, da musste Keeper Löhe erstmals in diesem Spiel hinter sich greifen. 
Der Ausgleichstreffer der Rot-Weißen brachte noch mehr Unsicherheit in das Spiel der Kaiserstädter, was zur Folge hatte, dass es keine zwanzig Minuten später erneut klingelte. 
Erst gegen Ende konnten sich die Schwarz-Gelben wieder aufrappeln und investierten so in den Schlussminuten wieder mehr ins Spiel. Mit lautstarker Unterstützung der etwa 2.500 mitgereisten Fans schaffte man es so, rund neun Minuten vor Abpfiff den Ausgleich zu erzielen. Nach Einwechslung von Dagistan und Dowidat, die wieder frischen Wind in die Partie bringen sollten, war es Kevin Behrens, der einen Abstauber zum 2:2 Endstand verwandeln konnte. Trotz heißen Schlussminuten mit zahlreichen Chancen für die Gastgeber reichten diese für eine erneute Führung nicht aus.
Nach einer guten Woche Pause treffen die Tivoli-Kicker nun am Montag, den 8. September vor heimischer Kulisse auf die Sportfreunde Lotte. Anpfiff ist um 20:15 Uhr, die Partie wird live auf Sport1 übertragen. 

, , ,

Alemannia klettert an die Tabellenspitze

Zum vierten Mal in Folge verlässt Schwarz-Gelb das Feld in Überzahl




Auch am Montagmorgen ziert der Klub aus der Kaiserstadt noch immer die Tabellenspitze der Regionalliga West. Nach drei Siegen und dem Remis gegen Essen stehen 10 Punkte auf dem Konto der Tivoli-Kicker – damit hat man einen Zähler mehr als Viktoria Köln, die aufgrund des DFB-Pokalspiels jedoch ebenfalls ein Spiel weniger im Rücken haben.
Einen Mann weniger hatte dahingegen die Fortuna auf dem Platz, als Schiedsrichter Schäfer die Partie nach neunzig Minuten beendete. Im vierten Spiel in Folge agierte Alemannia in Überzahl, alle Gegner der Schwarz-Gelben haben damit mindestens einmal den roten Karton gesehen – an Kuriosität kaum zu übertreffen!

Doch zunächst mussten sich die Kicker aus der Soers gegen elf Fortunen behaupten, Trainer Schubert hatte seine Mannschaft nur auf einer Position im Vergleich zum Spiel in Essen verändert. Für Duspara sollte Graudenz gleich von Beginn an ran, was bereits früh in der Partie Früchte tragen sollte. Denn es waren keine zwölf Minuten gespielt, da musste der Fortunen-Keeper bereits hinter sich fassen. Ein Schuss aus der Distanz konnte vom Ex-Alemannen Sangare abgefälscht werden, dennoch ging der Treffer auf das Konto von Nezugang Graudenz. 
Alemannias früher Treffer bestätigte sie in ihrem Tun, weswegen es auch im Anschluss immer weiter in Richtung Fortunen-Tor ging. Keine Viertelstunde nachdem man die Menge auf den Rängen erstmals hatte jubeln lassen, konnte Tim Jerat zum zweiten Mal für einen Ausnahmezustand sorgen. Nach einem Schuss von Behrens konnte der Schlussmann der Rot-Weißen das Leder noch abfälschen, den Abstauber konnte Jerat dann zum 2:0 Pausenstand verwandeln.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Gäste mit mehr Druck aus der Pause, doch statt diesen vor dem Alemannen-Kasten heraus zu lassen, agierte man aggressiver vor dem eigenen. Eine Viertelstunde nach dem Wiederanpfiff hatte dies zur Folge, dass man nur noch zu zehnt auf dem Rasen stand. Nach einer Notbremse und Foul an Lünenbach sah Pluntke den glatt roten Karton – Alemannia überlegen und bereits mit zwei Toren im Vorsprung agierte damit zum vierten Mal in Folge die letzte halbe Stunde in Überzahl.

Die Gäste waren den Hausherren jetzt sang und klanglos unterlegen, das Spiel fand nur noch in der Hälfte der Fortunen statt. Dennoch dauerte es bis in die 86. Spielminute, bis die Schwarz-Gelben den Sack endlich zu machen konnten. Zuvor waren zahlreiche Chancen der Hausherren am Keeper der Fortunen gescheitert, nach einem Konter und schönen Zuspiel von Dowidat war es erneut Fabian Graudenz, der mit seinem zweiten Treffer den Sieg klar machen konnte. 
Am nächsten Wochenende geht es nun bereits am Samstag zur Zweitvertretung des 1. FC Kölns, Anpfiff ist auch hier bereits um 13 Uhr. Da im Franz-Kremer-Stadion der Rasen erneuert wird, wird das Spiel im RheinEnergieStadion stattfinden.

, ,

Kleines Derby auf dem Tivoli

Alemannia läd zum zweiten Heimspiel der Saison





Nach dem spannenden Duell an der Hafenstraße am letzten Wochenende, aus dem die Alemannia einen Punkt retten konnte, ist an diesem Wochenende nun die Zweitvertretung von Fortuna Düsseldorf zu Gast. 

Während nebenan die Tore des bekannten Festivals "Aachen Olé" geöffnet werden, will die Elf von Peter Schubert dafür sorgen, dass die Punktezahl auf dem Konto beider Klubs nach diesem Spieltag nicht mehr identisch ist. Denn gleich wie die Schwarz-Gelben aus der Kaiserstadt konnten die Fortunen die ersten beiden Spiele der Saison für sich entscheiden. In der letzten Woche kam man dann zu Hause gegen den SC Wiedenbrück nicht über ein 1:1 Unentschieden hinaus.

Die Elf von Trainer Aksoy wurde zur Sommerpause mit gleich zwei Akteuren des alten Aachener Kaders verstärkt. Sowohl Marvin Ajani als auch Nazim Sangare schnüren nun ihre Schuhe für den rot-weißen Rivalen.
Peter Schubert kann dahingegen an diesem Wochenende erneut nicht aus dem Vollen schöpfen, mit welcher Startformation die Tivoli-Kicker somit auflaufen werden, bleibt abzuwarten. 

Die Alemannia erwartet, wie bereits im Heinspiel gegen Hennef, eine Zuschauerzahl von über 8.000. Wegen des bereits angesprochenen Musik-Events zum gleichen Zeitpunkt wird ebenfalls eine frühe Anreise empfohlen. Und nicht vergessen: Anstoß der Partie ist bereits um 13 Uhr.

, ,

Kein Sieger im Traditionsduell

Alemannia und Essen liefern sich einen heißen Fight im Ruhrgebiet




Nach zwei Siegen in Folge konnte die Alemannia am Wochenende nur einen Punkt aus dem Ruhrgebiet mitnehmen. Gegen den Rivalen aus Essen musste man zunächst in Überzahl einen Rückstand wegstecken, erst durch einen späten Ausgleich des eingewechselten Dagistan konnte die erste Niederlage der Saison verhindert werden.

Trainer Schubert musste, anders als zunächst angenommen, im Stadion Essen weder auf den Einsatz von Jerat noch Demai verzichten. Dennis Dowidat dahingegen befand sich nicht im Aufgebot, das auf dem Rasen wie folgt aufgestellt war. Vor Stammkeeper Löhe bildete sich die unveränderte Viererkette aus Ernst, Hackenberg, Hoffmann und Lejan. Zusammen mit Tim Lünenbach bildete Kapitän Demai die Doppelsechs, während Behrens, Jerat und Garcia das offensive Mittelfeld bekleideten. Domagoj Duspara markierte Alemannias einzige Spitze.

Rund 2.500 schwarz-gelbe Anhänger hatten auf die Ränge des Stadion Essen gefunden und beobachteten gespannt die Anfangsminuten in der Partie, in denen es gleich turbulent zur Sache ging. Nachdem Schiedsrichter Rott den Gastgebern zunächst einen Elfmeter verweigert hatte, sah Kreyer aufgrund von Nachtreten den glatt roten Karton. 
Die Alemannia, im dritten Spiel in Folge nun in Überzahl, konnte die daraus resultierende Situation nicht zu ihrem Vorteil verwerten. Trotz guter Gelegenheiten der Tivoli-Kicker war es Tim Hermes, der die Essener kurz vor dem Pausenpfiff in Führung bringen konnte. Eine missglückte Flanke ließ den Aachener Keeper alt aussehen, trudelte an ihm vorbei ins linke Eck und markierte damit die Halbzeitführung für die Hausherren.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Gäste mit mehr Druck aus den Kabinen und sagten den Kickern aus dem Ruhrpott nun endgültig den Kampf an. Schwarz-Gelb dominierte nun die Partie, die nur noch in den Reihen der Gastgeber stattfand. Nachdem Schiedsrichter Rott nach Foul an Demai auch den Kaiserstädtern einen geforderten Elfmeter verweigert hatte, reagierte Schubert auf die magere Chancenverwertung und brachte Dagistan für Duspara. Und dieser Wechsel sollte sogleich Früchte tragen: Drei Minuten war der Stürmer auf dem Platz, da stand er nach einer Flanke von Ernst goldrichtig und jagte das Leder vorbei an Keeper Heimann in die Maschen. 
Beim Unentschieden sollte es auch nach weiteren fünfzehn Minuten bleiben, denn beide Teams kamen vor dem gegnerischen Kasten nicht mehr gefährlich zum Abschluss. Damit blieb es bei der Punkteteilung der beiden Traditionsvereine. Für Alemannia bedeutet das sieben Punkten aus drei Spielen, am kommenden Samstag empfängt man nun die punktgleiche Zweitvertretung von Fortuna Düsseldorf auf dem Tivoli.

, ,

Rückblick statt Vorblick zum Spiel in Essen

Ereignisse des letzten Jahres sind nicht wiederholungsbedürftig




Beim letzten Auswärtsspiel in Essen im vergangenen August stimmten weder sportlich noch menschlich die Ergebnisse des Tages. Typischlinksaussen berichtete im letzten Jahr statt vom Spiel von den Geschehnissen drum herum. Der Artikel wurde tausendfach gelesen und auf sämtlichen Plattformen deutschlandweit verbreitet. Nachdem sich selbst die Presse meinen Zeilen an nahm, war ich in großer Hoffnung, dass sich am Verhalten der Einsatzkräfte endlich etwas ändert – doch bis heute ist dies nicht der Fall. 

Selbst beim friedlichen Auftaktspiel in Wattenscheid wurden die Personen, die nicht mit Bus sondern PKW oder Bahn angereist waren, minutenlang in den Abgasen der Fanbusse stehen gelassen, bis jeder einzeln die Schranken der Polizei durchquert hatte. Immer noch sorgen Einsatzkräfte mit solchen Maßnahmen für Aufregung statt Beruhigung – Gründe genug für mich, zu sagen, dieses Jahr halte ich mich vom Stadion in Essen fern.

Dennoch ist der Andrang so groß wie noch nie in einem Regionalligaspiel der Schwarz-Gelben. Mehr als 2.500 Aachener werden im Ruhrgebiet erwartet, in Hoffnung, dass dieses Jahr alles ganz anders abläuft, als noch im Letzten.
Auch sportlich gesehen setzt man Hoffnung in genau diese Worte. Mit zwei Gegentreffern und einer Niederlage im Gepäck verließ die Elf von Trainer Schubert im letzten Jahr das Stadion in Essen. Bei der Revanche im Februar schickte man die Rot-Weißen dann mit einem 3:0 zurück in die Heimat. 

Die Erwartungen nach zwei Siegen in Folge und einer Serie ungeschlagener Spiele seit Beginn der Vorbereitungen sind groß, dennoch sollte der Klub aus dem Pott nicht unterschätzt werden, wird er schließlich von den meisten Experten als Aufstiegsfavorit dieser Saison gehandelt.
Personell muss Cheftrainer Schubert neben bekannten Ausfällen um den Einsatz von Jerat und Demai bangen. Dennis Dowidat hat sich demgegenüber wieder erholt und wird bei der Partie in Essen wieder mit an Bord sein. Anstoß des Spitzenspiels ist um 14 Uhr, die Daumen sind gedrückt, dass sich die Vorfälle des letzten Jahres sowohl auf dem Platz als auch auf den Rängen nicht wiederholen werden.