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Herber Rückschlag in Düsseldorf

Fortunen-Sieg beendet Alemannias Aufwärtstrend




Nach zwei erfolgreichen Partien in Folge musste die Alemannia beim Ligakonkurrenten in Düsseldorf einen herben Rückschlag einstecken. Bei der Zweitelf Fortuna Düsseldorfs konnte sich das Team aus der Soers keine Punkte sichern und musste den Weg in die Heimat somit mit hängenden Köpfen antreten.

Denn auf der vom Gästeblock aus schwer ersichtbaren Videowand im Paul-Janes-Stadion leuchtete nach neunzig Minuten das finale 1:0 für die Gastgeber auf. Das Team, das mit wenigen Veränderungen im Vergleich zum 2:0 Erfolg gegen Leverkusen in die Partie gestartet war, hatte zu wenig gezeigt, um mit dem Tabellensechsten mitzuhalten - tat sich schwer, ihr Paroli zu bieten.
Die Konsequenz: Bis zur dreißigsten Minute war nicht viel zu sehen von den Tivoli-Kickern, die sich nach immerhin zwei gewonnenen Spielen in Serie in Düsseldorf einiges versprochen hatten. Doch das Offensiv-Quartett um Marquet, Dowidat, Strujic und Moslehe machte in Hälfte Eins nicht den Anschein, sich auch nur bedingt dem Strafraum der Gäste zu nähern. Vielmehr war die Viererkette um Kapitän Hackenberg, Ajani, Opper und Stevens gefordert, die von den beiden Sechsern Neppe und Duspara in der Defensivarbeit unterstützt wurde. Doch auch den Gastgebern fehlte es in Hälfte Eins an der entscheidenen Durchschlagskraft, sodass es nach fünfundvierzig Minuten mit einem 0:0 Unendschieden in die Kabinen ging.

Beide Teams starteten unverändert in die zweite Hälfte der Partie, von der sich Schwarz-Gelb nun um einiges mehr erhoffte. Doch auch wenn die Tivoli-Kicker einen besseren Start als zu Beginn der Partie hinlegten, waren es die Düsseldorfer, die nach einer Standardsituation in Führung gingen.
Trainer Schubert reagierte und brachte Krasniqi, Garcia und Sangare für Moslehe, Marquet und Duspara. Doch viel am Ergebnis änderten auch diese Wechsel nicht. Es schien bei einer langweiligen Partie für die rund 1.500 Zuschauer im Stadion der Fortunen zu bleiben, unter denen sich rund 1.200 mitgereiste Aachener Anhänger befanden.
Doch die Schlussviertelstunde versprach noch einmal spannend zu werden. Innerhalb von wenigen Sekunden hämmerten Sangare und Garcia das Leder aus kurzer Entfernung sage und schreibe vier Mal auf den Kasten von Gästekeeper Boss, doch das Glück sollte einfach nicht auf der Seite der Kaiserstädter liegen. Weil Keeper Löhe das Gehäuse für Standardsituationen verlassen und sich mit nach vorne begeben hatte, wäre es in den letzten Sekunden des Spiels beinahe noch zum 2:0 für die Fortunen gekommen, hätten sie es nicht geschafft, mit vier Mann vor dem leeren Tor der Schwarz-Gelben auf Abseits zu spielen.

Damit endete die Partie im Paul-Janes-Stadion nach neunzig Minuten mit einem knappen 1:0 für die Gastgeber, die ihre Führung gegen Ende noch einmal stark verteidigen mussten. Insgesamt aber investierte Schwarz-Gelb zu wenig in die Partie, um auf Augenhöhe mit den Fortunen zu bleiben. Nach der Niederlage im unweit entfernten Düsseldorf findet sich die Alemannia in der Tabelle nun auf dem zwölften Tabellenplatz wieder und reist nun schon am Samstag trotz spielfreien Wochenendes zum Lokalrivalen FC Inde Hahn, bei welchem vor ähnlich großer Kulisse wie in Düsseldorf die erste Runde des FVM-Pokals ausgespielt wird.

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