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Nur Remis gegen Aufsteiger

Alemannia holt einen Punkt und bleibt zuhause weiter ungeschlagen




Zum sechsten Heimspiel der noch jungen Regionalligasaison empfing die Alemannia am Wochenende den Oberliga-Aufsteiger aus Kray. Nach dem Heimerfolg gegen Bochum und Uerdingen kam die Schubert-Elf gegen die Essener nicht über ein 1:1 Unentschieden hinaus, bleibt damit jedoch weiterhin punktgleich mit dem 1. FC Köln II auf dem dritten Rang stehen.

Erstmals seit Beginn dieser Saison konnte das Trainerduo vom Tivoli personell aus dem Vollen schöpfen. Ex-Kapitän Hackenberg kehrte nach seiner Gelbsperre gleich in die Startelf zurück, ähnlich wie Nachfolger Demai, den in den letzten Wochen Wadenprobleme zu schaffen gemacht hatten. Während Müller und Tackray zunächst auf der Bank Platz nahmen, vervollständigten Ernst, Hoffmann und Lejan die Viererkette vor Stammkeeper Löhe. Um Demai agierten Jerat und Lünenbach, die vom offensiven Part um Graudenz, Garcia und Behrens ergänzt wurden.
Das Team aus der Kaiserstadt startete mit viel Power in die Partie gegen den Tabellendreizehnten. Bereits früh nagelten sie die Gäste in der eigenen Hälfte fest, doch vor dem Kasten von Keeper Kunz fehlte den Tivoli-Kickern das nötige Quäntchen Glück.
Die magere Chancenverwertung wurde nach einer knappen halben Stunde mit dem Gegentreffer bestraft. Dem Essener Zimmermann hatte sich in etwa 18 Metern Entfernung viel Platz geboten, sein Schuss aus der Distanz knallte zunächst an die Latte und sprang dann ins Tor von Keeper Löhe – 1:0 (30').

Der unerwartete Rückstand traf Schwarz-Gelb, dennoch behielt die Elf auf dem Rasen die Nerven und konnte noch vor der Pause das alte Remis wieder herstellen. Nach zahlreichen missglückten Versuchen war es Michael Lejan, der nach einer Graudenz-Hereingabe von Links an den Mall kam und das Leder aus etwa sechzehn Metern in die Maschen schlug (44').
Nach dem Seitenwechsel kam Müller für den angeschlagenen Demai, doch am Tatendrang von Schwarz-Gelb änderte dieser Wechsel nichts. Dennoch taten sich die Kaiserstädter schwer, den Ball im gegnerischen Kasten unterzubringen. Vor allem durch Standardsituationen kam die Elf um Trainer Schubert immer wieder gefährlich vor das Krayer Tor, doch auch diese brachten nicht den gewünschten Erfolg mit sich. 

In der Schlussviertelstunde der Partie warf die Alemannia noch einmal alles nach vorne. Mit Dowidat und Dagistan brachte der Übungsleiter gleich zwei neue Offensivkräfte, die jedoch ebenfalls keine Früchte trugen. Damit blieb es nach neunzig Minuten und neun Eckbällen beim 1:1 der Alemannia gegen den FC Kray, welches die Hausherren vor heimischer Kulisse weiterhin ungeschlagen bleiben lässt. 

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