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Auf einem guten Weg

 Alemannia gastiert am Samstag zum Derby in Duisburg




Wenn man am Donnerstagmorgen beim Training der Alemannia vorbeischnupperte, dann merkte man schnell, dass sich im Vergleich zu den Wochen zuvor einiges getan hatte. Die Stimmung im Aufgebot der Schwarz-Gelben hatte sich deutlich gebessert: Auf den Gesichtern aller Akteure leuchtete ein ehrliches Lächeln auf, man witzelte untereinander und dass die Spannung, die in den letzten Wochen stets in der Luft gelegen hatte, wie verflogen war, war ebenfalls deutlich anzumerken.

Doch nicht nur das Klima im Team hat sich gebessert, auch außerhalb des Platzes ist der Glaube an Alemannia und den Klassenerhalt gewachsen. Wenn es am Samstag zum Lokalrivale nach Duisburg geht, werden die Kaiserstädter von über 2.000 Anhängern begleitet. Jeder will dabei sein, ist wieder Feuer und Flamme: Alle zusammen - für die Alemannia!

Auf dem Platz sieht das nicht anders aus: Auch am Samstag will wieder jeder alles geben, um die Alemannia im Rennen zu behalten. Denn nach der Niederlage des FC Hansa Rostock am Freitag (0:5 gegen den FSV Frankfurt) winkt den Schwarz-Gelben zunächst vorläufig der Relegationsplatz, der bei einer Niederlage des KSCs über das Wochenende hinaus gehen könnte.
Doch bevor man auf die Ergebnisse der Konkurrenten schaut, muss man sich mit seinem eigenen Spiel befassen. Denn das sollte, nach zuletzt zwei starken Auftritten, erst einmal im Vordergrund stehen.

Auch wenn die Zeit der Vorbereitung zur Zeit alles andere als lang ist, möchte das Team gut eingestellt sein, wenn es schon am Samstag (13 Uhr) ins 112 Kilometer entfernte Duisburg geht. Wie auch schon am Mittwoch sollte für die Schwarz-Gelben nur ein Sieg relevant sein, dass weiß auch Ralf Aussem, dessen Bilanz durchweg positiv ist: Aus zwei Spielen holte der Neu-Coach vier Punkte, zuletzt gab es unter Funkel nur einen einzigen aus sechs.
So hört sich auch das Fazit des Mannes an der Seitenlinie durchweg positiver an, als bei seinem Vorgänger vor noch wenigen Wochen. "Wir sind auf einem guten Weg.", so Aussem. "Die Mühen haben sich gelohnt. Man ist dafür belohnt worden – mit Toren und Punkten." Und das soll auch an diesem Wochenende wieder so sein.

Nicht mit ins Geschehen eingreifen kann allerdings Alper Uludag, der im Spiel gegen Bochum die fünfte Gelbe-Karte sah. Entwarnung gab es dahingegen bei Shervin Radjabali-Fardi: Die Berlin-Leihgabe hatte am Mittwochabend nur für acht Minuten auf dem Platz stehen dürfen, hatte nach seiner Einwechslung einen Tritt vors Knie bekommen und war anschließend wieder ausgewechselt worden. Der Mittelfeldmann hat nur eine Prellung aus dem Spiel mitgenommen und könnte Uludag am Samstag so ersetzen. Heute war der Berliner wieder ins Training eingestiegen.

Unterstützt wird die Alemannia in der Probe beim MSV Duisburg wie bereits erwähnt von einer großen Masse an Zuschauern. Stehplatzkarten für die Schauinsland-Reisen-Arena sind im Gästeblock restlos ausverkauft, Sitzplatzkarten für den Oberrang sind allerdings vor Ort noch zu erwerben.
Im Abstiegskampf ist es das wichtigste, zusammen zu halten und das Team nicht hängen zu lassen. Gebt euch also einen Ruck, fahrt nach Duisburg: Zusammen, für Aachen! Denn nur gemeinsam sind wir stark!

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